Veranstaltungsarchiv

Auf dem Weg zu einer ’neuen‘ Erinnerungskultur?

Rückblick auf den 75. Jahrestag des Kriegsendes
17.09.2020
Fotograf: Richard Petersen, Wikimedia Commons/Deutsche Fotothek
Termin: 17.09.2020
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin
Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Das Jahr 1945 ist bis heute in der kollektiven Erinnerung der Länder Europas und darüber hinaus als Zäsur verankert. Diese Erinnerung ist allerdings keineswegs einheitlich.

Sie weist etwa in Polen und Deutschland unterschiedliche, sich verändernde Akzente und Perspektiven auf.

Die Podiumsdiskussion soll auf den 75. Jahrestag des Kriegsendes zurückschauen und u.a. folgende Themen diskutieren: Welche neuen Akzente der Erinnerung wurden in Deutschland und in Polen gesetzt? Wessen gedenken wir? Wie wurde und wie wird mit dem Begriff „Befreiung“ umgegangen? Welche Auswirkungen haben das Schwinden der Erlebnisgeneration und damit der Verlust der unmittelbaren Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg einschließlich an Flucht und Vertreibungen? Gibt es neue Erinnerungskonkurrenzen und „blinde Flecken“? Wie steht es heute um den über Jahrzehnte für Europa prägenden Friedensgedanken angesichts neuer politischer, ökologischer und nicht zuletzt gesundheitlicher Herausforderungen? Befinden wir uns auf dem Weg zu einer „neuen“ Erinnerungskultur?

Begrenzte Teilnehmerzahl. Eine Teilnahme ist nur nach schriftlicher Anmeldung an information@katholische-akademie-berlin.de und einer schriftlichen Bestätigung möglich.

Ein Live-Stream der Veranstaltung ist ab 19:00 Uhr  unter folgendem Link abrufbar: https://youtu.be/Ag-miNu5oIM

Einige Tage nach der Veranstaltung wird eine Videoaufzeichnung im Filmarchiv bereitgestellt.

 

Referenten
Gastreferenten
PD Dr. Susanne Heim
Forschungsgruppe Zeitgeschichte, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Bundestagspräsident a.D. Dr. h.c. Wolfgang Thierse
Berlin
Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz
Wroclaw
Moderation: Dr. Burkhard Olschowsky
BKGE
Verantwortlich
Kooperationspartner
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa