Veranstaltungsreihen

Diaspora Dialogues

Eine Reihe des Berlin Center for Intellectual Diaspora an der Katholischen Akademie in Berlin e.V.

Diaspora ist die Verfassung von Intellektuellen, „die versuchen, den Mächtigen die Wahrheit zu sagen“: Ein Zustand der „Unruhe, Bewegung, der ständigen Verunsicherung und des Verunsicherns anderer“ (Edward Said) – gleichzeitig zu Hause und in der Ferne, zu Hause in der Ferne. Diaspora – an „doppeltem Ort“ (Daniel Boyarin), als „Einheit-über-Differenz“ (Charles Taylor) – ist die Bedingung für kritisches intellektuelles Engagement.
Das ist unsere Aussage. Aber was ist eine solche Aussage ohne andere?
Diaspora heißt auch: alleine stehen – und sich um andere in ähnlichen oder anderen Positionen kümmern. Was bedeutet es in verschiedenen Minderheiten, diasporisches Wissen zu entwickeln? Was bedeutet es für das Leben eines Menschen? Wie hinterlässt die Diaspora Spuren in einzelnen Werken und einzelnen Gruppen? Diese Fragen werden in unseren Diaspora-Dialogen ausführlich diskutiert.

Die „Diaspora Dialogues“ können Sie hier ansehen:

„Seit Adam und Eva leben wir alle im Exil“
Die Rabbinerin Prof. Dr. Klapheck im Gespräch

 
„Ich hatte sogar vergessen, dass ich Intellektuelle bin“
Eine kurze Biografie von Dr. Eva Schulz-Jander

 
Die kleine Mnemosyne
Eine kurze Biografie von Dr. Almut Sh. Bruckstein

 
Brüche – „und wie man sich gegenseitig unterstützen kann“
Jael Botsch-Fitterlig über Christentum und Judentum in der offenen Gesellschaft

 

Referenten
Dr. Gesine Palmer
Projektmitarbeiterin
+49 30 28 30 95-0 E-Mail schreiben