
Veranstaltung in Kooperation mit Renovabis, der Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa.
Wir wollen den 70. Jahrestag des ungarischen Volksaufstands von 1956 zum Anlass nehmen, um über diese Geschichte, vor allem aber über die Gegenwart und Zukunft Ungarns sowie über die Rolle der katholischen Kirche zu sprechen.
Wir werden die Bedeutung von „1956“ in der ungarischen Erinnerungskultur und Politik betrachten und diese historischen Erfahrungen mit den heutigen gesellschaftlichen Entwicklungen in Ungarn sowie mit dem Verhältnis von Staat, Kirchen und Zivilgesellschaft in Verbindung bringen: Was bewegt die Ungarn mit Blick auf ihre Geschichte? Wie spielen Erinnerungskultur und Erinnerungspolitik in aktuelle Diskussionen hinein? Wie stellt sich das Verhältnis von Freiheit und Solidarität mit Blick auf die Zukunft dar? Welche Rolle kann die katholische Kirche gemeinsam mit anderen christlichen Konfessionen für die Gesellschaft spielen?
Wir freuen uns auf das Gespräch mit:
Moderation: Dr. Kai-Olaf Lang, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin
Unmittelbar im Anschluss an die Diskussionsveranstaltung wird der Recherchepreis Osteuropa 2026 verliehen, den Renovabis und die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ des Diakonischen Werks der evangelischen Kirche in Württemberg gemeinsam mit dem europäischen Journalismus-Netzwerk n-ost ausgeschrieben haben. Informationen zu diesem Preis finden Sie auf https://www.renovabis.de/. Die Laudatio hält die Journalistin und Autorin Sonja Zekri (Süddeutsche Zeitung).

