
Romano Guardinis Literaturinterpretationen gehören zu den Hauptpfeilern seines Werkes. Mit unkonventioneller Methode und eindrucksvoller Sprache begegnet er dabei Autoren und Protagonisten, bespricht Stilfragen und Zusammenhänge, vertieft Ideen und spürt Emotionen nach.
Am Beispiel seiner Hölderlin-Interpretation soll veranschaulicht werden, welche Rolle der Gegensatz in Guardinis hermeneutischer Methode spielt. Gerade im Paradoxalen scheint sich für Guardini oft ein tieferer Sinn zu verstecken.
Die Veranstaltung ist der öffentliche Teil des Kolloquiums für Nachwuchswissenschaftler und richtet sich an alle Interessierten.

