
Romano Guardinis Literaturinterpretationen gehören zu den Hauptpfeilern seines Werkes. Mit unkonventioneller Methode und eindrucksvoller Sprache begegnet er dabei Autoren und Protagonisten, bespricht Stilfragen und Zusammenhänge, vertieft Ideen und spürt Emotionen nach.
Am Beispiel seiner Hölderlin-Interpretation soll veranschaulicht werden, welche Rolle der Gegensatz in Guardinis hermeneutischer Methode spielt. Gerade im Paradoxalen scheint sich für Guardini oft ein tieferer Sinn zu verstecken.
Auf den Vortrag reagieren Christa Amelung und Prof. Dr. Dr. Jakob Helmut Deibl.
Dieser öffentliche Abend findet im Rahmen des Romano Guardini-Nachwuchskolloquiums Zwischen Gott und Mythos statt und richtet sich an alle Interessierten.

