Veranstaltungsarchiv

Das Imaginäre der Gemeinschaft. Religionsphilosophische Perspektiven nach Josiah Royce und John Dewey

Öffentlicher Abend im Rahmen des 15. Berliner Kolloquiums Junge Religionsphilosophie
Termin: 24.02.2022
Beginn: 19:30 Uhr
Ort: Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin
Der Abend widmet sich der religionspolitischen Funktion von Konzepten wie Gemeinschaft oder Tugenden als Ausdrucksformen geteilter tiefster Überzeugungen, die sich dem Dualismus religiös/säkular entziehen und nach einer Verhältnisbestimmung verlangen.

William James hat den Begriff Pragmatismus als „neuen Namen für alte Wege des Denkens“ in die Philosophie eingeführt. Seitdem steht diese philosophische Richtung für den Versuch, den Widerstreit unterschiedlicher Denkhaltungen und intellektueller Autoritäten mit Blick auf mögliche gemeinsame Erfahrungen und kooperative Handlungsformen zu überwinden. Für John Dewey repräsentieren die Spannungen zwischen wissenschaftlicher Methode und religiöser Erfahrung, demokratischer Selbstbestimmung und traditionellen Autoritätsmächten Grundkonflikte der Moderne, die er mit seiner pragmatistischen Religionstheorie vermitteln möchte. Josiah Royce versucht diese Konflikte zu überwinden mit Hilfe eines weiten und differenzierten Begriffs von Gemeinschaft, der religiöse Gemeinden ebenso einschließt wie die Forschungsgemeinschaft experimenteller Wissenschaft und Formen gesellschaftlicher und staatsbürgerlicher Solidarität.

 

Sollten Sie digital an der Veranstaltung teilnehmen wollen, verwenden Sie bitte folgenden Zoom-Link:

https://us06web.zoom.us/j/88123498442?pwd=ckRuWFlLWG0wYlRZVHVqSUc0L2xhdz09

 

Teilnahmebedingungen:

Bitte nutzen Sie zur Anmeldung das unten stehende Anmeldeformular.

Zutritt kann nur Personen gewährt werden, die

-entweder zweifach geimpft sind und ein tagesaktuelles negatives Testzertifikat vorlegen können. (Die Impfung muss mit einem von der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff erfolgt sein, wobei die letzte erforderliche Impfung mindestens 14 Tage zurückliegen muss.)

-oder dreifach geimpft, d.h. „geboostert“ sind. (Zwei Impfungen und ein Genesungsnachweis gelten in Berlin nicht als „geboostert“.)

 Für den Identitätsabgleich ist das Mitbringen des Personalausweises notwendig.

Eine FFP2-Maske muss durchgehend auch am Platz getragen werden.

Referenten
Gastreferenten
Prof. Dr. Annette Langner-Pitschmann
Frankfurt/M.
Prof. Dr. Christian Polke
Göttingen
Verantwortlich
Dr. Stephan Steiner
Referent
+49 30 28 30 95-151 E-Mail schreiben