Veranstaltungshöhepunkte

Donnerstag, 28.09.2017, 19.00-21.00 Uhr

Wie viel Moral ist zu viel?

Hypermoralismus in der öffentlichen Sprache

Diskussion

| Dr. Alexander Grau, Philosoph und freier Publizist, München; Prof. Dr. Gerald Hartung, Philosophisches Seminar, Universität Wuppertal

Die Kommunikation moralischer Erwartungen und Bewertungen in der öffentlichen Sprache: alles erdrückende political correctness oder zivilisatorischer Fortschritt im Wertebewusstsein? Gibt es ein Zuviel des Guten, eine "Hypermoral"?

Donnerstag, 05.10.2017, 19.00 Uhr

Scham und Ehre

Akademieabend

| Prof. Dr. Klaas Huizing, Würzburg; Prof. Dr. Regina Ammicht-Quinn, Tübingen und Dr. Johann Hinrich Claussen, Berlin

Die unangenehme Situation einer Schamerfahrung markiert den kritischen Punkt menschlicher Freiheit, den eigenen Charakter zu formen oder aber Scham in Schuld zu verschieben - eine Verschiebung, aus der häufig Gewalt entspringt,

Montag, 09.10.2017, 19.30 Uhr

Ist Laizität die Lösung?

Beispiele religiöser Konfliktfälle in der französischen und europäischen Rechtsprechung

Vortrag

| Jean-Louis Bianco, Präsident des Observatoire de la laïcité, Paris; Prof. Dr. Matthias Jestaedt, Leiter der Forschungsstelle für Kirchenrecht und Staatskirchenrecht, Universität Freiburg; Moderation: Prof. Dr. Etienne François

Wie muss die Neutralität des Staates in Religions- und Weltanschauungsfragen zeitgemäß verstanden werden. Nicht nur das Berliner Neutralitätsgesetz gibt immer wieder Anlass zu Debatten um positive und negative Religionsfreiheit.

„Teilen macht glücklich“ – Hedwigs-Brötchen

Anlässlich der Heiligsprechung der Heiligen Hedwig vor 750 Jahren starten das Erzbistum Berlin und die Bäcker-Innung die Aktion „Teilen macht glücklich“. In mehr als 50 Bäckerei-Filialen in Berlin werden vom Erntedankfest bis zum Namenstag der Patronin der Berliner Bischofskirche „Hedwigs-Brötchen“ verkauft. Die süßen doppelten Brötchen sind nach der Heiligen benannt, die sich um die Armen und Kranken und bei Hungersnöten um eine gerechte Verteilung von Lebensmitteln kümmerte. Sie hat aus der Geste des Teilens eine Lebensphilosophie gemacht.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Inklusive Kulturpolitik

Ist die deutsche Kulturlandschaft inklusiv?

Von den 18 Millionen Menschen mit Beeinträchtigung in Deutschland sind etliche künstlerisch tätig, andere besuchen gerne Museen, Konzerte oder Theater. Aber sie erleben übereinstimmend, dass man oft nicht mit ihnen rechnet. Namhafte Experten und Künstler zeigen hier: Es gibt Kunst von Menschen mit Behinderung jenseits von therapeutischer Kunst. Und es ist möglich, Kulturangebote barrierefrei zu gestalten: physisch und mental.

Jakob Johannes Koch, Dr. theol., geb. 1969, Studium der Theologie und Musik, Promotion mit einer Dissertation zur Kirchenmusik. Seit 2000 Kulturreferent im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Mittwoch, 27. September 2017, 19:00 Uhr; Kleisthaus / Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Mauerstraße 53, 10117 Berlin-Mitte

Anmeldung erbeten unter www.inklusive-kulturpolitik.de
Rückfragen / Infos ebenfalls unter www.inklusive-kulturpolitik.de

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Filme der Katholischen Akademie in Berlin – kurze Einblicke, Verdichtungen und Übersetzungs­versuche unserer Arbeit und vielleicht ein Anreiz, persönlich bei uns vorbeizuschauen.

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Worauf es immer wieder ankommt.

Einen Aspekt, eine Nuance, eine Pointe einzubetten in eine Fassung, die sie nicht erdrückt, sondern zum Leuchten bringt. ...

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