Veranstaltungshöhepunkte

Donnerstag, 29.09.2016, 19.00 Uhr

Anthropologie der Freiheit? - A U S G E B U C H T -

Menschenbild und freier Wille im Blick der Neurowissenschaft

Vortrag und Gespräch

| Prof. Dr. John-Dylan Haynes, Berlin; Prof. Dr. Geert Keil; Prof. Dr. Henning Saß, Aachen; Prof. Dr. Josef Quitterer, Innsbruck

Die Freiheit des menschlichen Willens ist eine fundamentale Prämisse unseres Alltagshandelns, von Rechtsprechung, Medizin, Psychiatrie und nicht zuletzt des christlichen Menschenbildes. Im Gespräch mit aktueller Forschung gilt es deren Status zu prüfen.

Montag, 17.10.2016, 19.00-21.00 Uhr

Der lange Aufstieg des militanten Islamismus. Die Bedrohung verstehen

Gespräch

| Dr. Wilfried Buchta, Islamwissenschaftler und Autor, Berlin; Dr. Martin Gehlen, Middle East Correspondent, Kairo

Staatszerfall und Stellvertreterkriege erschüttern den Nahen Osten. Konfessionelle Rivalitäten und Ethnie werden Fluchtpunkte für Gruppenidentität. Wie konnten fundamentalistische Bewegungen zu solcher Macht kommen? Welche Interessen bestimmen die Lage?

Wir wandern wieder

Wanderakademie in der Diaspora
Perspektiven für das Zusammenleben von Christen und Muslimen im Erzbistum Berlin fördern

Um die Begegnung mit Flüchtlingen zu erleichtern und Unsicherheiten im Umgang miteinander zu beseitigen, haben die Katholische Akademie, das Erzbistum Berlin und das Bonifatiuswerk eine „Wanderakademie“ ins Leben gerufen, die einen Dialog zwischen Christen und Muslimen ermöglichen soll. Wegen der großen Nachfrage stellt sich das Team von Experten nochmals für Gesprächsrunden zur Verfügung, um in den Gemeinden Fragen zu beantworten, über den Islam und den muslimischen Glauben zu informieren, praktische Tipps zu geben und Anfänge für weitere Gespräche zu schaffen.

Das Team besteht aus Andy Abbas Schulz, Muslim und Mitarbeiter vom Violence Prevention Network, Dr. Thomas Würtz, Islamwissenschaftler und den katholischen Theologinnen Klaudia Höfig und Katrin Visse.

In den Gesprächen sollen die Teilnehmer die Möglichkeit haben, offen über Sorgen und Verunsicherungen zu sprechen und im Dialog mit den Eingeladenen eine reflektierte Haltung zur Religion des Islams einzunehmen.

Nächste Termine: 27.09.2016 und 12.11.2016

Zum jüdischen Neujahrsfest:

Schana towa u‘metukah! Ein gutes und süßes Jahr!

Die "Schofar", ein hohles Widderhorn, ist ein unverzichtbarer Bestandteil für die Feier des zweitägigen jüdischen Neujahrsfestes Rosch ha-Schana (der Abend vor dem 3. Oktober bis zum 4. Oktober 2016) in der Synagoge. Dessen tiefer Klang erinnert an eine Ermahnung: Verhalte Dich im kommenden Jahr gottesfürchtig und moralisch vorbildlich!

Somit ist das jüdische Neujahrsfest auch ein Tag der Rechtfertigung. Mit ihm beginnen die zehn ehrfurchtsvollen Tage, die mit dem Versöhnungsfest Jom Kippur enden. Jom Kippur (12. Oktober 2016) ist der heiligste und feierlichste Tag des jüdischen Jahres, ein 25-stündiger Fasttag, an dem von Sonnenuntergang des Vortags an weder flüssige noch feste Nahrung eingenommen wird.

In vielen jüdischen Gemeinden in Deutschland finden zu Rosch ha-Schana Gottesdienste mit einem anschließenden festlichen Buffet statt. Vor allen anderen Köstlichkeiten und Rotwein werden Apfelschnitten in Honig getaucht und für ein süßes neues Jahr symbolisch verzehrt.

 

Bildquelle: Schofar - en.wikipedia.org

Filmarchiv

Filme der Katholischen Akademie in Berlin – kurze Einblicke, Verdichtungen und Übersetzungs­versuche unserer Arbeit und vielleicht ein Anreiz, persönlich bei uns vorbeizuschauen.

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Für Sie notiert

Ungetröstet

Das Erste wäre: ungetröstet leben zu lernen. Um Gott nicht zu nahe zu treten und ihn nicht falsch für unsere Wünsche und Sehnsüchte in Anspruch zu nehmen. ...

Wir über uns

Porträts 1.13

Porträts 1.13 -
Ein Projekt von Joachim Hake und Thomas Henke (Regie)