Veranstaltungshöhepunkte

Montag, 29.08.2016 – Freitag, 02.09.2016, 08.00 Uhr

Die Verzauberung der Welt. Eine Kulturgeschichte des Christentums

Religionshistorischer Meisterkurs

Tagung

| Prof. Dr. Jörg Lauster, Ludwig-Maximilians-Universität München; Prof. Dr. Arnold Angenendt, Westfälische Wilhelms-Universität Münster; Prof. Dr. Hans Joas, Humboldt-Universität zu Berlin

Der religionshistorische Meisterkurs "Die Verzauberung der Welt" mit Prof. Dr. Jörg Lauster (LMU München) findet in Anlehnung an sein 2014 erschienenes Buch zum Thema statt.

Freitag, 23.09.2016, 12.00-15.00 Uhr

Sorry is all that you can't say

Bedingungen und Grenzen von Vergeben

Berliner Oberstufenforum Theologie / Philosophie

| Dr. Aaron Looney

Für Schüler und Schülerinnen der Berliner Oberstufe.

Ferienakademie „Nation und Migration: Ethik und Politik“

 – zu diesem aktuellen Thema treffen sich Seminaristen und Studierende der Theologie sowie der Politik- und Sozialwissenschaften aus Deutschland, Polen und der Ukraine vom 22.-28. August 2016 in der Katholischen Akademie zur XVII. Deutsch-Polnischen Ferienakademie. Geschichte, Politik, Ethik, soziale Praxis und natürlich das Kennenlernen und Vernetzen über die Landesgrenzen hinweg sind Inhalte dieses Seminars. Geteilte und besondere historische Erfahrungen gilt es wahrzunehmen, die bis heute die Diskurse über Migration und Flucht in den verschiedenen Ländern mitbestimmen und sogar zu schweren politischen Verwerfungen geführt haben. Reflexionen über politische Werte und Interessen, christlich-sozialethische Orientierungen und konkrete Erfahrungen mit Integrationsarbeit sollen verbunden werden. Die Ferienakademie ist eine Kooperation der Katholischen Akademie in Berlin, der Kardinal-Stefan-Wyszynski-Universität Warschau und der Ukrainian Social Academy, Kiew.

© Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Abisdag Tüllmann Archiv (1959)

Von Gott erzählen

„Von Papa habe ich mir einen Schlitten gewünscht. Jetzt wünsch ich mir vom lieben Gott, dass es morgen Schnee gibt, sonst kann ich nicht Schlitten fahren.“ Dann sagte sie: „Lieber guter Gott, mach, dass es jetzt sofort schneit. Denk an die armen Blumen. Die brauchen ein warmes Deckbett, wenn sie in der Erde liegen und schlafen und ihnen so kalt ist.“ Dann guckte sie über den Bettrand und sagte zu mir: „Diesmal hab ich es aber schlau angefangen! Ich hab nicht gesagt, dass der Schnee für meinen Schlitten sein soll.“
Und denkt bloß, als wir am nächsten Morgen aufwachten, da hatte es angefangen zu schneien. 

Meine Kinder hören das gern - ebenso den Schuster Martin von Tolstoi oder Varenka von Bernadette. Schöner als beim Vorlesen kann man gar nicht von Gott erzählen, und ich lese gern vor. Man kann auch vom Glauben der anderen vorlesen, wenn man von seinem eigenen gerade nichts zu sagen hat. Nur: Lotta aus der Krachmacherstraße und ihr Nachtgebet sind von der Welt meiner Kinder genauso weit entfernt wie die Smaragdenstadt oder Lummerland. Bei ihren Helden, die in einer Welt leben, die vielleicht auch die ihre sein könnte - im Möwenweg oder im magischen Baumhaus, kommt Glauben genauso wenig vor wie bei den Kolleginnen Conni oder Karlotta. Immerhin gibt es bei den Wilden Zwergen schon mal eine interreligiöse Beerdigung, das ist doch schon mal was.


Was lesen Sie Ihren Kindern und Enkeln vor? Ich freue mich über Ihre Empfehlungen: visse@katholische-akademie-berlin.de

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