Veranstaltungshöhepunkte

Freitag, 26.10.2018, 19.00 Uhr

1968 und die Konfessionen

(Terminänderung: im gedruckten Kalender steht der 25.10.2018)

Akademieabend

| Prof. Dr. Otto Kallscheuer, Sassari/ Berlin; Prof. Dr. Clemens Albrecht, Universität Bonn

Hatte die 68er Bewegung konfessionelle Farben, gab es neben dem vielzitierten "protestantischen Pfarrhaus" ein "katholisches 68"? Und wie viel religiöse Energie steckte in den politischen "Konfessionen" und Revisionen?

Mittwoch, 07.11.2018, 19.00 Uhr

Scharia-Debatten in Afrika - ein Ländervergleich

Akademieabend

| Dr. Franz Kogelmann, Bayreuth

In vielen Ländern Afrikas mit einem muslimischen Bevölkerungsanteil werden Debatten über den politischen und gesellschaftlichen Stellenwert des islamischen Rechts geführt.

Donnerstag, 08.11.2018, 19.00-20.00 Uhr

Religiöse Kulturkritik. Egon Friedell und die Folgen

Akademieabend

| Dr. Bernhard Viel, Berlin und PD Dr. Bernhard Fetz, Direktor des Literaturarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek, Wien

Egon Friedell ist ein bemerkenswerter Berührungspunkt von Wiener und Berliner Moderne.

Willkommen im Paradies!

So wurde Georgien bezeichnet, als Gott den Ort auf der Welt, den er eigentlich für sich vorgesehen hatte, den Georgiern als Heimat gab. Wir sind durch Georgien gereist und haben die Schönheit des Kaukasus und des Schwarzen Meeres erleben dürfen. Wir – das waren 27 Reisende vom Erzbistum Berlin, der Katholischen Akademie in Berlin und dem St. Jakobushaus in Goslar.

Bei unseren Besuchen von Kirchen, Moscheen und Synagogen spielten immer wieder Fragen nach der Glaubenspraxis und der gesellschaftlichen Situation im heutigen Georgien eine Rolle. Mit Religionswissenschaftlern an der staatlichen Ilia Universität Tiflis diskutierten wir das Verhältnis von Kirche und Staat und den Umgang mit Minderheiten. Anschaulich wurde dies auch in Batumi. Die Muslime bemühen sich seit Jahren darum, eine neue, ihren Bedürfnissen angepasste, Moschee zu bauen, doch die Haltung der georgisch-orthodoxen Kirche, Muslime seien als ethnische Georgier eigentlich auch orthodoxe Christen und nur unter osmanischem Druck im 18. und 19. Jh. zum Islam konvertiert, steht im Hintergrund für viele Steine, die diesem Projekt heute in den Weg gelegt werden.

In Gesprächen innerhalb unserer Reisegruppe wurden auch Aspekte des interreligiösen Dialoges in Deutschland diskutiert. Die Verbindung von nationaler Identität und Religionszugehörigkeit, die in Georgien so präsent ist, ist in Deutschland so nicht mehr zu finden.

Etwas ausführlicher und mit Bildern finden Sie den Text hier:

https://www.erzbistumberlin.de/medien/schlaglichter/schlaglicht/datum/2018/10/12/willkommen-im-paradies/

Lebenslinien - Erzählcafé

Peter Gößwein

Peter Gößwein spricht mit einem Gast über dessen Geschichte und das Publikum erzählt von seinen Erfahrungen dazu. 

Bei Kaffee und Kuchen Geschichten ungewöhnlicher Zeitgenossen von den verschlungenen Pfaden ihres Lebens hören, von eigenen Erfahrungen erzählen, von Rücken- oder Gegenwind, Wendemanövern und Zeiten der Flaute und gemeinsamem erleben: je näher man eine Lebenslinie anschaut, desto faszinierender erscheint sie.

Herzliche Einladung zum nächsten Lebenslinien-Erzählcafé am 16.10.2018, ab 17 Uhr in der Katholischen Akademie in Berlin.

 

Filmarchiv

Filme der Katholischen Akademie in Berlin – kurze Einblicke, Verdichtungen und Übersetzungs­versuche unserer Arbeit und vielleicht ein Anreiz, persönlich bei uns vorbeizuschauen.

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Für Sie notiert

Eine Notiz aus dem Tagebuch von Henry David Thoreau vom 23. Januar 1841: „Die bedeutenden Themen des menschlichen Lebens sind doch stets von zweitrangiger Bedeutung für die gerade ausgeübte Tätigkeit, ...

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Porträts 1.13

Porträts 1.13 -
Ein Projekt von Joachim Hake und Thomas Henke (Regie)