Veranstaltungshöhepunkte

Montag, 12.12.2016, 19.00-21.00 Uhr

"Die einzige Partei, auf die man zählen kann"?

Nuntius Eugenio Pacelli und sein ambivalentes Verhältnis zum Zentrum

Akademieabend

| Prof. Dr. Hubert Wolf, Kirchenhistoriker, Universität Münster

Eugenio Pacelli, der spätere Papst Puis XII., verhandelte mit dem Deutschen Reich das Konkordat, das 1933 in Kraft trat. Vorausgegangen waren die Zustimmung des Zentrums zum Ermächtigungsgesetz und die Selbstauflösung der Partei.

Dienstag, 10.01.2017, 19.00 Uhr

Edith Stein. Patronin Europas

Akademieabend

| Dr. Mette Lebech, Maynooth University, Irland

Mit ihrer Heiligsprechung wurde Edith Stein zur Patronin Europas ernannt. Überlegungen zur Menschenwürde bilden das Leitmotiv ihres Denkens. In Auseinandersetzung mit Thesen Joseph Ratzingers wird eine Perspektive auf Herausforderungen Europas entwickelt

Dienstag, 17.01.2017, 19.00 Uhr

Der "rechte Rand": Kapitulation des Konservatismus?

Akademieabend

| Prof. Dr. Matthias Zimmer MdB, CDU/CSU-Fraktion, Frankfurt a.M.

Mit dem Erstarken rechtspopulistischer Bewegungen fühlen sich viele Bürger in Deutschland, die sich - mehr oder weniger diffus - als "konservativ" beschreiben würden, offenbar in einer Zwangslage.

Die Kirchen in Deutschland können sich gegenwärtig nicht über einen Mangel an öffentlicher Aufmerksamkeit beklagen. Es lässt sich allerdings auch eine skeptische Haltung vor allem gegenüber der Institution Kirche feststellen. Wir befinden uns in einer Lage, in der eine neue sozialwissenschaftliche und theologische Reflexion auf das, was Kirche ist, notwendig ist. Hans Joas geht der Frage nach: Ist Kirche bloß eine Moral-Agentur der Gesellschaft und sollte sie sich überhaupt als eine solche verstehen?

Der Soziologe und Sozialphilosoph ist Ernst-Troeltsch-Honorarprofessor an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Der 67-Jährige lehrt darüber hinaus an der University of Chicago. Zu seinen Themen zählen die Soziologie der Religion und des Krieges sowie der Wertewandel in der modernen Gesellschaft.

Sein Buch »Kirche als Moralagentur?« erscheint am
28. November im Kösel Verlag.

An der Katholischen Akademie in Berlin ist in Zusammenarbeit mit dem Filmkünstler Thomas Henke und vielen Freunden der Akademie ein 24-teiliges filmisches Porträt-Projekt entstanden, das ab dem 1. Dezember 2016 mit einem Beitrag täglich online geht.

Das Projekt heißt Alpha-Omega-Letters. Grundlage der Porträts ist jeweils ein einziges Wort: Alpha-Omega-Letters sind bewegte schwarz-weiß Zeichnungen von Menschen, die in der Spur ihrer Lebenserfahrungen und eines langen Nachdenkens Grundworte des Christentums entfalten und interpretieren. Für dieses Projekt konnten Politiker, Ordensleute, Literaturwissenschaftler, Journalisten, Bischöfe, Schriftsteller, ein Religionswissenschaftler, ein Theaterintendant, ein Kurator und ein Pianist gewonnen werden.

Sie finden das Projekt auf der Homepage:
www.alpha-omega-letters.de

Filmarchiv

Filme der Katholischen Akademie in Berlin – kurze Einblicke, Verdichtungen und Übersetzungs­versuche unserer Arbeit und vielleicht ein Anreiz, persönlich bei uns vorbeizuschauen.

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Für Sie notiert

Der schrille Krach der Welt

Im schrillen Krach der Welt gibt es vieles nebeneinander. Milieuverengungen und kirchliche oder politische Narzismen aller Art, hochmütige Selbstverpuppungen von Intellektuellen und Akademikern, ...

Wir über uns

Porträts 1.13

Porträts 1.13 -
Ein Projekt von Joachim Hake und Thomas Henke (Regie)