
„Wir sind nicht im Krieg, aber wir sind auch nicht mehr im Frieden“ – mit diesen Worten antwortete Bundeskanzler Friedrich Merz im September 2025 auf die Frage, wie hoch er die Kriegsgefahr für Deutschland einschätze. Vorausgegangen waren Drohnen-Überflüge an zivilen und militärischen Flugplätzen in Skandinavien und Norddeutschland, die mutmaßlich von mit Russland in Verbindung stehenden Akteuren durchgeführt wurden. Derartige hybride Angriffe zielen auf die Einschüchterung der Bevölkerung und die Schwächung des Vertrauens in die demokratischen Institutionen.
Die Podiumsdiskussion geht der Frage nach, inwiefern sich die Bedrohungslage für Deutschland in den letzten Jahren verändert hat und welche Auswirkungen derartige Entwicklungen auf die Gesellschaft und den Einzelnen haben. Ein besonderer Fokus soll darauf liegen, wie auf Grundlage der Wertentscheidungen des Grundgesetzes und der christlichen Ethik Wege für einen adäquaten Umgang mit der veränderten Sicherheitslage gefunden werden können.

