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Das Buch „Wo Werte die Freiheit tragen“ von Christine Lieberknecht erscheint August 2026 im Echter Verlag in der Reihe „Spiritualität der Begegnung – konkret“. Nach einer Begrüßung und Einführung durch die Mitherausgeber Bernhard Brantzen und Prof. Dr. Ulrike Kostka spricht die Journalistin Dr. Karin Wollschläger (KNA) mit Christine Lieberknecht über die in ihrem Buch niedergelegten Erfahrungen und Einsichten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Gründergeneration alles daran, den Wiederaufbau unseres Landes in Frieden und Freiheit demokratisch, rechtsstaatlich, sozial und erfolgreich zu gestalten. „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen“ – so beschreibt die Präambel des Grundgesetzes den Geist jener Zeit.
Nach Jahrzehnten von Wirtschaftswunder, Wohlstand, Frieden und deutscher Wiedervereinigung scheint dieses religiöse Fundament zu erodieren. Immer weniger wird christlicher Glaube als Grundlage für Freiheit, Verantwortung und Demokratie wahrgenommen. Werte haben oft ihren Bezug zur christlichen Tradition verloren.
Mit autobiografischen Zeugnissen berichtet Christine Lieberknecht von der Kraft christlicher Freiheit als Jugendliche in der DDR, von friedlicher Revolution, ihrem Amt als Thüringer Ministerpräsidentin und ihrem heutigen Einsatz für Demokratie und Verantwortung in Kirche und Gesellschaft.
Christine Lieberknecht war von 2009 – 2014 Ministerpräsidentin des Freistaats Thüringen. Sie ist 1958 in Weimar geboren, studierte evangelische Theologie und wirkte als Pastorin im Kirchenkreis Weimar. 1990 wurde sie stellv. Landesvorsitzende der CDU Thüringen. Von 1991-2019 war sie Mitglied im Thüringer Landtag. Vor ihrer Wahl zur Ministerpräsidentin war sie in Thüringen zunächst Kultusministerin, später Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit. Sie ist stellv. Vorsitzende im Verein Gegen Vergessen-Für Demokratie e.V. und Vorstandsmitglied der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

