Veranstaltungshöhepunkte

Mittwoch, 27.05.2015, 18.00 Uhr

Zwischen Kosher Kitchen und Meschugge-Partys

Junge Israelis in Berlin

Akademie vor Sieben

| Judith Kessler, Sozialwissenschaftlerin und Redakteurin, Berlin

Erstaunlich viele junge Israelis kommen derzeit nach Deutschland, neugierig auf eine kosmopolitische und multikulturelle Stadt. Besonders Studenten und Künstler schätzen die Möglichkeiten und die Anregungen, die Berlin ihnen bietet.

Dienstag, 02.06.2015, 19.30-21.30 Uhr

about the other

Notizen einer interreligiösen Studienbegegnung (Deutschland, 2014)

Film und Gespräch

| mit den Regisseuren Stephan Schöbel und Sandra Lenke

Junge Christen und Muslime - Studierende der Theologie - aus Deutschland und dem Iran besuchen einander. Sie lassen sich irritieren von der Kultur, dem Glauben und der Frömmigkeit des Anderen. Die tiefe Begegnung eröffnet überraschende Perspektiven.

Donnerstag, 11.06.2015, 19.00 Uhr

MACHANDEL

Wahre Geschichte(n) eines fiktiven Ortes

Autorenlesung und musikalisches Szenarium

| Regina Scheer, Autorin, Kim Seligsohn, Sängerin und Markus Syperek, Pianist

Alles ist wahr, aber so war es nicht, schreibt Regina Scheer in ihrem Roman über die Geschichten des kleinen mecklenburgischen Dorfes namens Machandel.

Religiosität und intellektuelle Redlichkeit

Religionskritik verlangt heute keine Anstrengung mehr, sondern ist Teil unserer kulturellen Hintergrundüberzeugungen geworden. Exemplarisch lässt sich diese Entwicklung am religionskritischen Common sense ablesen, dass praktizierte Religiosität mit dem Wissen unserer wissenschaftlich-technischen Welt kaum mehr zu vereinbaren sei. Im Zeichen „intellektueller Redlichkeit“ versammeln sich demnach „aufgeklärte“ Zeitgenossen, die sich nüchtern eingestehen, dass religiöse Traditionen als beruhigende Ammenmärchen zwar vielleicht hoch funktional sind, rational jedoch jegliche Satisfaktionsfähigkeit verloren haben. Solche Diskreditierung religiösen Glaubens als irrationalem Erbe vergangener Zeiten zählt zum Identitätskern einer säkularen Moderne und dominiert insbesondere in Deutschland öffentliche wie wissenschaftliche Debatten. In dieser Situation ist es äußerst erfreulich, dass die neue Aufmerksamkeit für Religionen nicht nur Gräben vertieft, sondern auch allzu einfache, polarisierende Gewissheiten erschüttert. Idealtypisch demonstriert diese Aufklärung im anspruchsvollen Sinn ein von Gerald Hartung und Magnus Schlette herausgegebener Band mit dem Titel „Religiosität und intellektuelle Redlichkeit“. Die eigentlich banale Aufforderung der Herausgeber, Religion „ernst zu nehmen“, wird zum Ausgangspunkt eines bemerkenswerten Perspektivwechsels, der ein deutlich komplexeres Verhältnis von Religiosität und Rationalität erkennbar werden lässt: anstatt lediglich das „Andere der Vernunft“ zu sein, exponieren religiöse Phänomene vielmehr die Mängel eines „verengten Vernunftverständnisses“! Die humane Signifikanz religiöser Traditionen deutet sich darin ohne Triumphgeste oder modische Frontbildung an. Es ist auf eine Fortsetzung solcher hermeneutischer Anstrengungen zu hoffen.

Stoffe der Gedanken

Muse der Poesie

"Stoffe der Gedanken" heißt die Ausstellung mit Werken von Wsewold Schwajba, welche die Pax-Bank in Kooperation mit der Botschaft der Republik Belarus in ihren Geschäftsräumen, Chausseestraße 128a, 10115 Berlin vom 23. April bis zum 14. August 2015 zeigt. 
Menschliche Gedanken entwickeln sich, verweben sich, kreuzen sich in Falten und umgeben uns wie Gewänder oder ein Turban. Und formen unsere Persönlichkeit. Wir alle befinden uns in einer wundervollen Hülle.

Wsebold Schwajba, geboren 1983 in Minsk, ist Dozent für Bildkomposition an der staatlichen Universität Minsk und freischaffender Künstler.

Diese Ausstellung möchte ich Ihnen sehr empfehlen.
Joachim Hake

Filmarchiv

Filme der Katholischen Akademie in Berlin – kurze Einblicke, Verdichtungen und Übersetzungs­versuche unserer Arbeit und vielleicht ein Anreiz, persönlich bei uns vorbeizuschauen.

Zum Filmarchiv

Für Sie notiert

Anfangen zu wohnen

Haltungen und Gewohnheiten daraufhin befragen, ob sie einem Ankommen, einer Gastlichkeit und einem wirklichen Wohnen dienen. Haltungen und Gewohnheiten verwerfen, wenn sie diese erschweren und verhindern ...

Wir über uns