
Rap, also moderner rhythmischer Sprechgesang, wird von den meisten jungen Menschen gehört. Ebenso haben vor 1400 in Mekka und Medina die Menschen gerne rhythmisch gesprochenen Gedichten zugehört. Der Referent des nächsten Berliner Oberstufenforums, Dr. Sercan Üstündağ, ist Koran- und Hadith-Wissenschaftler – und hört ebenfalls gerne Rap. Er wird aufzeigen, dass die Zugänge zum Rap den Zugängen zum Koran sehr ähneln können. Durch diese Darbietung wird deutlich, dass es nicht nur einen Zugang zum Koran gibt, sondern mehrere, zeitgleich bestehende: der ästhetische, literale und kontextuelle Zugang – und deren Heimtücken.

