
Die Debatte über den Liberalismus und seine Kritiker nimmt wieder Fahrt auf. Besonders intensiv wird derzeit über den sogenannten Postliberalismus diskutiert – über eine politische und intellektuelle Strömung, die grundlegende Annahmen der liberalen Ordnung infrage stellt und dabei längst über akademische Debatten hinausweist.
Im Gespräch mit Vittorio Hösle und Christoph Henning wurde an der Katholischen Akademie jüngst die Auseinandersetzung mit Patrick Deneens postliberaler Kritik gesucht und die unterschiedlichen Spielarten des Postliberalismus beleuchtet.
Die Debatte wollen wir nun in Kooperation mit dem Berliner Zentrum Liberale Moderne (LibMod) fortführen. Die Veranstaltungsreihe „Der Liberalismus und seine Kritiker“ findet im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Verbundprojekt „Schriftenreihe Vordenker der liberalen Moderne“ statt.
Die Veranstaltung widmet sich dem Postliberalismus und stellt das im Suhrkamp Verlag neu erschienene Buch „Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte“ vor. Gemeinsam mit dem postliberalen Vordenker Adrian Pabst, dem Mitherausgeber des Buches Julian Nicolai Hofmann sowie Karolina Wigura (LibMod) und Ralf Fücks (LibMod) wollen wir diskutieren, was hinter dieser Strömung steckt, welche Kritik sie am Liberalismus formuliert und was ihre wachsende Bedeutung für die liberale Demokratie bedeutet.



