
Liebe Freundinnen und Freunde des Erzählcafés,
das Thema unserer nächsten Erzählrunde lautet:
„Wunder gibt es immer wieder“,
so lautet der Refrain eines Schlagers den Katja Ebstein 1970 sang.
Glauben Sie an Wunder? Muss man an Wunder glauben? Sie treten doch sowieso in unser Leben, ob wir wollen oder nicht.
Es ist nicht so ganz einfach: Als Wunder gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass es Verwunderung und Erstaunen auslöst.
Es bezeichnet demnach allgemein etwas Erstaunliches und Außergewöhnliches mitunter auch Erschreckendes.
Es gibt wohl keine Religion, in der Wunder nicht eine selbstverständliche Rolle spielen. In allen Wundern ist Staunen wesentlich. Das Wunder widerspricht
den Naturgesetzen, allen Wahrscheinlichkeiten und Erfahrungen und kündet so von der Allmacht Gottes.
Es gibt aber auch andere Wunder, die einen vollkommen überraschen: ein verlorengegangener Schlüssel, taucht wieder auf, die schon abgeschriebene Wohnung, lässt sich doch noch mieten., etc.
Dann gibt es auch Wunderbares, das entdeckt werden will, wo meine Gestimmtheit und Empfänglichkeit eine große Rolle spielen. Zum Beispiel eine Pflanze auf dem Balkon, die den frostigen Winter offensichtlich nicht überlebt hat. Braun und vertrocknet friert sie vor sich hin. Da erscheint plötzlich ein winziges grünes Blättchen an ihrem Stiel…
Erzählen Sie, Ich freue mich, Ihre Geschichten zu hören, über die überraschenden Wendungen, die das Leben bereithält. Getreu unserem Thema: Wunder gibt es immer wieder!
Natürlich sind Sie auch herzlich willkommen, wenn Sie nur zuhören möchten. Ohne Zuhörer gibt es schließlich keine Geschichten.

