Christlich-Jüdischer Dialog

In den letzten 60 Jahren hat es eine wesentliche Wende im Denken vieler Christinnen und Christen gegenüber Juden und Judentum gegeben.
Die Gespräche zwischen Juden und Christen werden zunehmend getragen von Respekt und gegenseitiger Anerkennung. Voraussetzung dafür ist auch das Bekenntnis der Christen zu Schuldfähigkeit und zur Verantwortung für die Geschichte. Durch das Zweite Vatikanum vollzog sich ein Durchbruch zu einer theologischen Anerkennung des lebendigen Judentums. Vor diesem Hintergrund laden wir Juden, Christen und andere zum Gespräch ein, zur vorurteilsfreien Exegese, zur Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte und zur „Pädagogik des Alltags“, die die Vision eines gelebten jüdisch-christlichen Verhältnisses beinhaltet. Wir wollen nicht übereinander, sondern miteinander reden.


15Feb.

Mittwoch, 15.02.2012, 17.00 Uhr

Unter zwei Diktaturen

Der Jenaer Maler und Glasgestalter Fritz Körner (1888-1955)

Akademie vor Sieben | Friedrich Körner, Berlin (Sohn des Künstlers)

Das nationalsozialistische Regime belegte den Jenaer Glasgestalter mit Berufsverbot, weil er sich nicht von seiner jüdischen Frau scheiden ließ. Den Dogmen des so genannten „sozialistischen Realismus“ in der DDR wollte er sich nicht beugen.

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Referenten

Angelika Salomon

Christlich-jüdischer Dialog; Akademie vor Sieben
Tel. (030) 28 30 95-152

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Das Gelesene weitertragen - Die Theologie und das Lesen

Erstes Bibliotheksgespräch in der Georg Kardinal Sterzinsky-Bibliothek

13 Feb.

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Engel des Herrn - im Heilswerk

15 Feb.

17.00 Uhr

Unter zwei Diktaturen

Der Jenaer Maler und Glasgestalter Fritz Körner (1888-1955)

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Katholische Akademie in Berlin e.V.
Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin

Tel. (030) 28 30 95-0
Fax (030) 28 30 95-147

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