Christlich-Jüdischer Dialog
In den letzten 60 Jahren hat es eine wesentliche Wende im Denken vieler Christinnen und Christen gegenüber Juden und Judentum gegeben.
Die Gespräche zwischen Juden und Christen werden zunehmend getragen von Respekt und gegenseitiger Anerkennung. Voraussetzung dafür ist auch das Bekenntnis der Christen zu Schuldfähigkeit und zur Verantwortung für die Geschichte. Durch das Zweite Vatikanum vollzog sich ein Durchbruch zu einer theologischen Anerkennung des lebendigen Judentums. Vor diesem Hintergrund laden wir Juden, Christen und andere zum Gespräch ein, zur vorurteilsfreien Exegese, zur Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte und zur „Pädagogik des Alltags“, die die Vision eines gelebten jüdisch-christlichen Verhältnisses beinhaltet. Wir wollen nicht übereinander, sondern miteinander reden.

