
Es ist keine Fiktion, sondern eine wahre Geschichte – das ist das Besondere des Stückes, das Nikolaus Habjan als einziger Schauspieler mit vier Dreiviertelpuppen erzählt: Das Porträt Friedrich Zawrels, der von den Nazis als „erbbiologisch und sozial minderwertig“ eingestuft wurde und nur knapp deren Euthanasie-Programm entkam und später zu einem Zeitzeugen dieser Verbrechen wurde.
Das Stück ist entstanden aus Gesprächen, die Habjan mit Zawrel geführt hat – und daraus, dass Zawrel sich entschlossen hatte, seine schrecklichen Erfahrungen nicht vor Zeitgenossen, sondern vor allem vor Schülerinnen und Schülern zu bezeugen.
Gemeinsam mit der Dramaturgin des Stückes, Karla Mäder, sprechen wir über die Vorstellung – und darüber, wie dieses Zeugnis Zawrels so besonders unter die Haut geht.
Organisatorisches:
Das Gespräch findet im Anschluss an die Aufführung (ca. 22 Uhr) statt und dauert maximal eine Stunde. Bitte beachten Sie die Beschilderung! Wir empfehlen, schnellstmöglich eine Karte zu besorgen: An der Kasse des Deutschen Theaters, täglich 15:00-18:30 Uhr, Telefon: 030-28 441-225 und natürlich auch online.
Eine Teilnahme am Gespräch nach der Vorstellung ist nur für Besucher der Abendvorstellung im Deutschen Theater möglich. Eine gesonderte Anmeldung zum Gespräch nach der Vorstellung ist nicht erforderlich, aber willkommen. Melden Sie sich bei uns, wenn Sie einen barrierefreien Zugang brauchen – das ist möglich.


