
Die Kirche St. Marien am Behnitz ist die zweitälteste katholische Kirche auf dem heutigen Stadtgebiet. Der Bau nahe der Spandauer Zitadelle ist ein Werk des Architekten August Soller und war zunächst auch in militärischer Nutzung. Mit dem Bau der neue Pfarrkirche Maria, Hilfe der Christen, 1910, wurde die erste Spandauer Kirche bald wenig genutzt. Zwischenzeitlich bereits profaniert, wurde sie dann wieder als Garnisonkirche genutzt. Erste Sanierungsarbeiten begannen in den 1960er Jahren. 1995 kaufte das Erzbistum den Sakralbau von der Bundesregierung, jedoch konnte der Ort kirchlich nicht neu belebt werden. 2001 kaufte ein Ehepaar die Kirche und sanierte diese liebevoll und denkmalgerecht. Seit dem erfuhr das Gotteshaus kirchliche und vor allem kulturelle Nutzung.
Am Mittwoch, dem 7. Oktober erschließt uns Heike Schmidt-Deeken diesen Sakralbau.

