
St. Michael in Münchberg ist einer der letzten katholischen Kirchenneubauten vor dem Zweiten Weltkrieg. Außerdem ist es ein gelungenes Beispiel der Gemeindebildung in der ostdeutschen Diaspora. In schwieriger Zeit gelang dem Diözesanbaumeister Carl Kühn und den Verantwortlichen vor Ort ein Sakralbau, der die junge, moderne Tradition im Berliner Bereich aufnahm und dennoch kostengünstig realisiert wurde. 2022 ist die Kirche durch ein Begegnungszentrum als Anbau ergänzt worden und bietet nun Menschen vor Ort Raum für Gemeinschaft und eine Kita. Bemerkenswert ist u.a. das 1968 angebrachte Altarbild von Bittner. Es zeigt Christus der segnend durch eine Großstadt, vermutlich Berlin, schreitet.

