Veranstaltungsarchiv

“Mod Helmy – Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete”

Veranstaltungsreihe: Berlin in Vielfalt
Termin: 29.04.2018
Beginn: 17:00 Uhr
Ort: Ahmadiyya Moschee, Briennerstr. 7/8, 10713 Berlin
Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Nur 600 von ihnen wurden von Yad Vashem als Judenretter geehrt und ein einziger war ein Araber.

Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten als »Nichtarier« diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach.

Der Autor: Igal Avidan, 1962 in Tel Aviv geboren, hat in Israel Englische Literatur und Informatik und dann in Berlin Politikwissenschaft studiert. Seit 1990 arbeitet der Nahostexperte als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender.

Schirmherrschaft: Reinhard Naumann Bezirksbürgermeister von Charlottenburg / Wilmersdorf

Gefördert von der Lotto Stiftung Berlin

In Kooperation mit:

 

Referenten
Gastreferenten
Igal Avidan, Autor; Begrüßung: Aycan Demirel, Direktor der KIgA e.V.; Moderation: Sharon Adler, Chefredakteurin Aviva-berlin.de
Verantwortlich
Dr. Thomas Würtz
Referent
Kooperationspartner
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.
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KIgA e.V.
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