Predigten in der Fastenzeit 2011

Palmsonntag
17. April 2011
Mt 21,1-9

Wie soll ich dich empfangen?

Die Liturgie des Palmsonntags kennt für die Prozession eine Reihe von Gesängen, die alle im Meßbuch abgedruckt sind, aber die wenig oder gar nicht gesungen werden, weil es sich um Übersetzungen lateinischer Gesänge handelt, für die bislang kaum überzeugende Melodien gefunden worden sind. Und die spätantiken gregorianischen Melodien werden vielleicht als zu schwierig oder zu wenig volkstümlich empfunden.
Ein geeignetes Lied, das auf das Zitat aus dem Propheten Sacharja (9,9) Bezug nimmt, kennen wir alle, sogar mehrere – aber diese sind emotional so sehr mit dem Advent verbunden, ich meine „Tochter Zion“ oder „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“. Es wird wohl nur wenige Kirchenmusiker geben, die diese für den Palmsonntag vorschlagen würden.

Einem Friedenskönig wird ein triumphaler Empfang bereitet. Am Palmsonntag zeigt die Kirche, wie Jesus wahrgenommen wird: als ein bescheidener König, der nicht einmal ein eigenes Reittier hat.
Es ist ja der Friede, den alle wollen, aber keiner glaubt dem anderen seine Friedensabsichten. Helmut Schmidt hat kürzlich erst den alten Vorwurf der Aufklärung erneuert, die Religionen sollten nicht soviel Dogma, sondern mehr Demut zeigen. In der Matthäuspassion, die wir nachher hören werden, werden wir erleben wie ernst es dem Friedenskönig ist mit seiner Haltung der Demut und Gewaltlosigkeit.

Und es gibt noch einen zweiten Gesang, den man singen könnte, wenn man diese Prozession nacherlebbar gestalten möchte. Auch dieser ist uns allen geläufig: der Cherubinische Gesang – das Sanctus, das in seinem zweiten Teil die Worte aufnimmt, die wir gerade gehört haben: Hosanna, hochgelobt, der da kommt im Namen des Herrn.
Aber das singen wir in jeder Messe, das paßt also auch nicht. Oder doch? Wir feiern am Palmsonntag einen Einzug in das Innerste des Christentums, so wie das Hochgebet mit der Wandlung und Darbringung der Gaben das Innerste der Messe ist.

Und vielleicht erkennen wir, daß wir, während wir in die Kirche einziehen, nicht irgend etwas nachspielen oder nachahmen, das vor zweitausend Jahren geschehen ist und deshalb mit einigem Aufwand ins Heute hineingeholt werden muß. Sondern wir vergegenwärtigen uns etwas, das sich unsichtbar ständig und unaufhörlich vollzieht: Gott tritt in unsere Welt ein.
Während wir uns bewegen auf ihn hin, uns vielleicht mühen, uns überreden, doch mal wieder in die Kirche zu gehen, bemerken wir: Er ist es, der in uns einzieht. Er ist es, der die Kirche zu einer Kirche, zu Seiner Kirche macht.

Mir scheint, daß wir sehr in Gefahr sind, diese merkwürdige Bewegung zu vergessen. Wir rechnen vielleicht nicht einmal damit, daß Gott tatsächlich durch seinen Sohn in unserer Mitte, in seiner Kirche lebt und mit ihr zieht.
Wir wollen versuchen, während wir diese wenigen Schritte tun, diesen Weg zum Altar zurücklegen, uns diese Wahrheit in unsere Herzen zu holen: Christus ist seinen schweren Weg zu und mit uns Menschen gegangen, damit wir einen Weg zu Gott finden – nicht allein, sondern gemeinsam als Glaubende.

Gemeinsam als Glaubende ziehen wir durch die Zeit, überschreiten wir die Schwelle. Am Palmsonntag tun wir es mit der Frage im Herzen: „Wie soll ich dich empfangen, und wie begegn’ ich dir?“
Bin ich bereit, in die Heilige Zeit einzutreten? Möchte ich die Geheimnisse des Todes und der Auferstehung Christi, meines Königs, an mir selbst Wirklichkeit werden lassen?
Amen.


Predigt am 4. Fastensonntag
3. April 2011, 7.45 Uhr Alexanderdorf
Joh 9,1-41

Ich bin zum Gericht in die Welt gekommen, dass die Blinden sehen und die Sehenden blind werden.

Die berühmte Erzählung von der Heilung des Blindgeborenen wird meist recht einfach verstanden. Es geht um die menschliche Wahrnehmung – also im übertragenen Sinne die Sehkraft gegenüber Dingen und Geschehnissen, vor denen wir gerne die Augen verschließen.
Gerade in der Fastenzeit werden wir eingeladen, uns selbst und einander mit „neuen Augen zu sehen“.

Diese Interpretation legt sich nahe, doch scheint sie an der Oberfläche zu bleiben.
Warum können denn nun die einen sehen und die anderen eben nicht? Warum hilft Jesus denn denen die meinen, sie könnten sehen gar nicht? Warum müssen sie in ihrer Sünde bleiben? Ist das nicht ein erschreckender Schluß? (Schon allein deshalb lohnt es sich, eben nicht die stark gekürzte Version, sondern die ganze Geschichte vorzulesen.)

Die Analogie zwischen dem Glaubens- und dem Sehvorgang muß beachten, daß wir heute das Sehen als einen rezeptiven, einen empfangenden Vorgang verstehen. Im Unterschied dazu war für die Antike und das Mittelalter der Sehvorgang etwas höchst Aktives. Bei Platon und Galen herrscht die Vorstellung vor, im Auge existiert ein besonderes Lichtorgan, für den im Deutschen das schöne Wort ›Augenstern‹ verwendet wird, eine Art Feuer, das Sehstrahlen aussendet. So erklärte man es sich, daß bestimmte Tiere funkelnde Augen haben und auch bei Neumond und völliger Dunkelheit gut sehen konnten. Mit Hilfe dieser besonderen und unsichtbaren Sehstrahlen tasten wir unsere Umwelt ab. Erst der Jesuit Christoph Scheiner hat die Funktion der Netzhaut anders aufgefasst und die Grundlagen für die moderne Optik gelegt. Das war zur Zeit Keplers.
Dennoch haben sich eine ganze Reihe von Vorstellungen von einer aktiven Rolle des Auges gehalten. da gibt es die Liebe auf den ersten Blick oder Blicke, die ins Herz treffen – nicht zuletzt die Angst vor dem „bösen Blick“ – der eigentliche Grund für verschiedene Verschleierungspraktiken, bis hin dazu, dass den Todgeweihten die Augen verbunden werden müssen, damit die Zeugen nicht »dem Tod in die Augen sehen« und Schaden nehmen. In südlichen Ländern werden eine Menge von Amuletten verkauft – in islamischen Ländern sog. ›Augen der Fatima‹ und in christlichen Ländern Korallen, die gegen schädliche Blicke helfen sollen.

Es geht hier aber nicht darum, Märchen zu erzählen, sondern um deutlich zu machen, was der Blindgeborene nicht konnte: er konnte aus eigener Kraft nicht zur Wahrheit gelangen.
Die Blindheit war in der Antike eine Behinderung, die von einem gewissen Zauber umgeben war. Wir wissen ja, daß Homer ein blinder Dichter war und auch Bileam ein blinder Seher. Wo das Auge verschleiert ist, da stellt sich womöglich so etwas wie Hellsichtigkeit ein.
Es geht hier bei der Heilung des Blindgeborenen ganz deutlich nicht bloß um eine therapeutische Angelegenheit, sondern um eine Neuschöpfung. Es muß dem Blindgeborenen ein neues inneres Augenlicht geschenkt werden, damit er erkennen kann, wer Jesus ist und ihn anbeten kann. Er muß ausbrechen aus seiner kleinen Welt und neu geboren werden. Die Öffnung der Augen ist ein Durchbruch hin in die Welt der anderen, ein Geburtsvorgang gewissermaßen.

Diejenigen, die meinen daß sie sehen können, werden jedoch von Jesus zurechtgewiesen. ›Blinde Blindenführer‹ werden sie manchmal auch genannt.
Warum merken sie denn nicht, daß sie blind sind? Ihre Sehgewohnheiten werden ihnen zum Verhängnis.
Dabei können wir noch eine zusätzliche Gruppe im Evangelium erkennen: die Eltern des Blindgeborenen. Sie weichen den Nachfragen der Pharisäer aus – sie haben die Heilung gesehen, aber können oder wollen dazu nicht Stellung beziehen.
Verurteilt werden sie interessanterweise nicht.
Verurteilt werden diejenigen, die meinen, alles erkannt zu haben. Die Sehenden, die so borniert sind, die Neuerschaffung eines Menschen mit einer Nachfrage zu den genaueren Umständen – mit Teig oder ohne Teig – kommentieren und schließlich abzulehnen.
Nicht nur der Sehvorgang ist ein durchaus aktiver Prozess, man kann und muß seine Augen schulen, man kann sie sich verderben. Genauso ist das mit dem Glauben – auch dieser ist nicht nur ein Gnadengeschenk, das man getrost nach Hause tragen kann. Die Fastenzeit ist eine Sehschule für die Augen des Glaubens, eine Anfrage an unsere Sehgewohnheiten. Gerade die Beobachtung unserer Gewohnheiten, unseres Lebensstils kann uns etwas über uns selbst zeigen. Sie kann uns etwas zeigen über die Härte unseres Herzens, über die Häßlichkeit unserer Gedanken und über die Größe und Güte des barmherzigen Gottes.
Amen.


Predigt am 3. Fastensonntag
27. März 2011
Joh 4,4-42

Ressourcen ewigen Lebens

Vor einigen Wochen hat der Präsident des päpstlichen Kulturrates eine bemerkenswerte Initiative vorgestellt, eine Dialoginitiative mit dem schwer übersetzbaren Namen ›Cortile dei gentili‹ (frz.: Cour des Gentils oder eng. Courtyard of the gentiles) - Vorhof der Heiden oder der Völker. Die Idee bewegte Kardinal Ravasi schon, als er vor zwei Jahren hier in der Akademie zu Gast war und in der Nationalgalerie eine bedeutende Rede hielt. Wie kommen nur Glaubende und Nichtglaubende wieder ins Gespräch miteinander? Diese Frage brannte nicht nur ihm sondern offensichtlich auch dem Heiligen Vater auf den Nägeln.
Am letzten Donnerstag wurde diese Stiftung des Kulturrates in Paris am Sitz der Unesco ins Leben gerufen – ein Festakt in der Academie francaise und ein Abend der Begegnung vor der Notre-Dame-Kathedrale am Freitag haben diesen ›Vorhof der Völker‹ Wirklichkeit werden lassen. Die Agnostiker und Atheisten Frankreichs haben die Einladung zum Gespräch  (so wird es jedenfalls in den Medien berichtet) angenommen.
Hier hat offensichtlich etwas geklappt, was durchaus selten ist: gerade wenn man ein Gespräch lange vorbereitet, die Erwartungen sehr hoch ansetzt, geht das Gespräch nicht los. Es bedarf schon erheblicher Klugheit der Gesprächsführung, Spannungen aus den Parteien herauszunehmen.
Ich halte diese Initiative für wichtig, ja historisch, weil sie versucht, miteinander und nicht gegeneinander Sprachlosigkeiten zu überwinden und weil ich sehe, wie Dialogprozesse normalerweise laufen und wie schwer es ist, nicht übereinander sondern miteinander zu sprechen. Vielleicht könnte es möglich sein, diese auszudehnen über die Grenzen verfaßter Kirchlichkeit hinaus? Bislang sind ja die Gespräche noch nicht so recht in Gang gekommen. Vielleicht liegt es eben an den hohen Erwartungen, die die Atmosphäre so aufladen, daß es schwierig ist, den vielen Ansprüchen gerecht zu werden.

Wir haben am 3. Sonntag in der Fastenzeit die Möglichkeit, ein geglücktes Gespräch zu belauschen. Ein Gespräch zwischen einem Juden und einer Samariterin. Es beginnt mit einer Menge Fragen und Mißverständnisse – darüber aber wird das Interesse aneinander immer glaubwürdiger. Am Ende ist Jesus sogar zwei Tage bei den Samaritern zu Gast.
Der liturgische ›Aufhänger‹, der diesen Text in die Fastenzeit einfügt, ist die Sexualmoral. Das Ziel des Gesprächs ist die Offenbarung der Gottheit Christi – in diesem Fall vor den Samaritern – das Schlüsselmotiv ist das Wort vom ›lebendigen Wasser‹.
Wer das Johannesevangelium kennt, wird wissen, daß das ganze Johannesevangelium aus mehreren großen Zeichenhandlungen und langen Reden besteht, in die wie ein roter Faden einige wenige Bilder eingeflochten werden, daß also nicht nur der Jakobsbrunnen vom Wasser und vom Glauben spricht.
Im 1. Kapitel sagt Johannes der Täufer: »Ich taufe nur mit Wasser. Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt. Er wird mit Feuer und Geist taufen.« Im 2. Kapitel verwandelt Jesus eine große Menge Wasser in Wein auf der Hochzeit »und seine Jünger glaubten an ihn« und im Gespräch mit Nikodemus spricht er davon, daß jeder aus »Wasser und Geist neugeboren« werden muß. – Und auch nach dem Gespräch mit der Samariterin bleibt die Symbolik des Wassers zentral: Der Kranke im 5. Kapitel, der in den Säulenhallen am Teich Bethesda liegt und darauf wartet, daß das Wasser aufwallt, also ›lebendig‹ wird, hört später die Worte Jesu: »Wer Durst hat, komme zu mir, und es trinke, wer an mich glaubt. Wie die Schrift sagt: Aus seinem Inneren werden Ströme von lebendigem Wasser fließen. Damit meinte er den Geist, den alle empfangen sollten, die an ihn glauben.« An die Stelle des Abendmahls tritt bei Johannes die Fußwaschungsszene und nur das Johannesevangelium kennt das Bekenntnis des Glaubens des Evangelisten genau in dem Augenblick, wo er berichten darf, er habe selbst gesehen, daß aus der geöffneten Seite des Herrn Blut und Wasser hervorströmen.

Erschließt sich unserem Symbolverstehen überhaupt noch dieser Umgang mit einem völlig selbstverständlichen Gut, das aus der Wand kommt, in einer Qualität, die keine Wünsche übrigläßt?
Ich denke, wer die Diskussionen um den Verkauf der Wasserwerke hier in Berlin verfolgt hat und auch das Volksbegehren dazu, wird sicher zustimmen: auch uns, denen wenig fehlt, ist völlig geläufig, was es heißt, erfrischt zu sein, keinen Durst zu haben, frisch gewaschen zu sein – ja vielleicht auch die wohltuende Wirkung eines warmen Bades. Wasser ist durch seine belebende Wirkung von sich aus ein sprechendes Symbol für das, was Leben heißt.
Und darüber hinaus kann unsere Abhängigkeit vom Wasser, unser Angewiesensein auf frisches Wasser sehr leicht zu einem Zeichen für unsere Existenz werden.
Daran erinnert der häufige Sprachgebrauch im Alltag: wir erleben eine Durststrecke, oder sitzen auf dem Trockenen, wir gehen mit unseren Ressourcen verschwenderisch um oder eben schonend.
Wir könnten uns angesichts der Samariterin also fragen: Wonach dürstet mich? Womit stille ich meinen Durst? Trocknet mein Glaube aus? Was sind meine geistlichen Kraftreserven, Quellen aus denen ich lebe?
Niemand braucht sich seiner Trockenheiten zu schämen. Wer von der Quelle des Glaubens getrunken hat, weiß dennoch, daß er wieder Durst haben wird. Wer Glauben hat, ist nicht durstlos in dieser Welt.
Das verbindet ihn mit dem, der von Kirche nichts weiß oder wissen will. Aber der Glaubende weiß, wo er seinen Durst löschen kann.
Der Glaube schafft den Durst nicht ab, die Kirche kann nicht alle Sinnfragen dieser Erde mit einem Mal beantworten.
Aber der wirklich Dürstende ist für den, der an der Quelle sitzt, eine Hilfe, eine große Hilfe sogar. Denn er zeigt ihm den Wert der Quelle, an den er sich vielleicht schon zu sehr gewöhnt hat.
Entdecken wir als Kirche den Wert der Quelle neu, aus der wir leben und entdecken wir die Person Christi neu, aus der das Wasser des Lebens sprudelt und beginnen wir neu mit einer Wertschätzung der Suchenden, einer Wertschätzung der vielen Dürstenden unserer Zeit. Amen.

Aus der Botschaft des Papstes an die Jugendlichen, die sich vor Notre Dame versammelt hatten:
Ihr Nichtgläubigen fordert von den Gläubigen, ein Lebenszeugnis zu geben, das mit ihrem Bekenntnis übereinstimmt, und jedes Zerrbild von Religion abzulehnen, das sie unmenschlich macht. Ihr Gläubigen wollt euren Freunden sagen, daß dieser Schatz, den ihr in euch tragt, es wert ist, ihn weiterzugeben, über ihn zu sprechen und über ihn nachzudenken. Die Frage Gottes ist keine Gefahr für die Gesellschaft, sie bringt nicht das menschliche Leben in Gefahr! Die Frage Gottes darf nicht bei den großen Fragen unserer Zeit fehlen.
Übersetzung: © radio vaticana



Predigt am 2. Fastensonntag
20. März 2011
Mt 17,1-9

Verklärung? Verwandlung!

Der zweite Fastensonntag führt uns wieder auf einen Berg – und das sicher nicht ohne Grund, denn auch das Ende der Fastenzeit spielt sich auf einem Berg ab.
Der Berg ist somit ein Topos, der aufmerksam machen will: hier geschieht etwas besonders wichtiges für den Glauben.
Ich erinnere mich noch gut daran, daß ich im Studium enttäuscht war, zu hören, daß man nicht denken solle, diese Geschichte hätte sich buchstäblich so zugetragen, wie sie die drei ersten Evangelien berichten, sondern es handele sich um ein Vorausblick auf Ostern und eine Interpolation einer Erscheinung des Auferstandenen in die alltägliche Welt der Jünger Jesu.
Heute tröstet mich diese Erklärung – sie enttäuscht mich nicht. Allerdings halte ich sie nicht mehr für sehr stichhaltig. Ich selbst gehe viel stärker von einer kontinuierlichen Fremdheit Jesu vor und nach seiner Auferstehung aus: das Gewicht dieser Stelle spricht dafür. Sie ist typisiert, sie erinnert an den Aufstieg auf den Gottesberg Horeb, und auch an die Vision des Propheten Daniel – „Steh auf“ sagt auch der Engel zum erschrockenen Propheten der mit dem Gesicht auf der Erde daliegt.
Die Perikope der Verklärung Christi erinnert an die andere theophane Geschichte: die von der Taufe Jesu im Jordan – und die drei Jünger werden sich, wenn sie das nächste Mal beiseite genommen werden, im Garten Gethesemane wiederfinden: schlafend vor Traurigkeit.
Diese Perikope steht also im Zentrum des Matthäusevangeliums, sie ist die Mitte und soll daher unsere Glaubenserneuerung während der Fastenzeit prägen. In der Ostkirche gibt es ein eigenes Fest der Verklärung – es ist eines der zwölf Hauptfeste, deswegen gibt es von diesem Evangelium auch eine kanonische Festtagsikone, die wir alle kennen. Das hat sich bei uns im Westen nicht so durchgesetzt: die meisten Katholiken dürften nicht einmal wissen, wann es gefeiert wird.
Es entspricht nicht so sehr unserem Zugang zum Geheimnis Gottes.
Warum eigentlich nicht? Liegt die Verwandlung so sehr außerhalb des Möglichen? Unsere Verwandlung?
Vielleicht ist es tatsächlich so, daß wir im westlichen Christentum die Verwandlung zu sehr als Auftrag empfinden, zu sehr als eine Frage der Praxis, die Transfiguration zu sehr als Transformationsprozess sehen. Von hier aus wird dann auch verständlich, warum die Kommentare dieser Woche so sehr zum Apokalyptischen neigen: die Bilder, die wir in den Medien sehen, von den zerstörten und verwüsteten Städten Japans zeigen die Vorläufigkeit dieses Transformationsprozesses. Die Verwandlung der Welt und damit auch der Menschheit als eine technische Herausforderung zu sehen, dieser Optimismus ist uns gründlich abhanden gekommen. Verwandlung ist technisch nur begrenzt möglich. Die moderne Theodizee ist zu einer Technodizee geworden.
Der christliche Osten ist hingegen viel weniger von der technischen Gestaltungskraft als vielmehr von der kontemplativen Schau her zu begreifen: er braucht das Bild und das Bild erfaßt den Schauenden und verwandelt ihn. Der Ikonenmaler drückt nicht aus, was er verstanden hat, er hat keine Aussageabsicht, keinen Gestaltungswillen, sondern er malt das Licht, das er empfängt.

Ich möchte die Kraft der Reflexion nicht kleinreden, aber es gibt angesichts vieler und gerade aktueller Fragen nicht immer die Lösung, die argumentativ durchschlagend ist.
Aber es scheint doch Anzeichen dafür zu geben, dass die reflexive Kraft, die formenden Prozesse und ihre Gestaltungskräfte zu durchschauen, auch im Westen erlahmen. Wir sind in der Entwicklung der modernen Geisteswissenschaften in immer ätherischere Gefilde vorgedrungen, aber zugleich ist die Reflexion immer stärker der Deskription gewichen, das zeigt sich in einem Überhang soziologischer und kulturwissenschaftlicher Methoden auch in der Theologie. Wir sind vom Debattieren abgekommen, aber wir sind für meinen Eindruck noch nicht zum Schauen gekommen, wir sind gleichsam beim Zählen stehen geblieben.
Mir scheint es manchmal so zu sein, wie als stünden wir vor der Fassade des Kölner Doms und würden auf die Frage „Was siehst Du?“ antworten: „Zwei ziemlich große Türme“.
Damit uns das nicht passiert, hören wir nach dem Versuchungsevangelium das – wie ich finde – platonischste Evangelium, das Matthäus bieten kann: die Verwandlung Christi.
Die Jünger haben von Anfang an etwas an ihm bemerkt, das ganz anders war, anders als die anderen Lehrer.
Dieses Andere ist es, das wir Menschen nicht verstanden haben, nicht verstehen konnten und deshalb versucht haben, zu vernichten, zu zerstören. Bis es uns schließlich gelungen zu sein schien: am Karfreitag. Und doch hat es an Ostern gesiegt.
Für jetzt in der zweiten Fastenwoche bleibt Jesus, der seine Jünger berührt – wie der Evangelist bemerkt – und ihnen zuruft: Steht auf, fürchtet euch nicht!
Die Kirche möchte mit dem Evangelium vom 2. Fastensonntag auf die mystische Dimension der Fastenzeit hinweisen – es geht um unsere Verwandlung. Als Auftrag ja, aber vor allem auch als Geschenk!

Wir wollen Gott bitten, daß auch wir die Kraft haben in der Zeit der Vorbereitung auf Ostern – Schauende zu werden, aufmerksam für Gott, sein leise Stimme und die Nöte unserer Mitmenschen und daß wir mutig werden, das Geschaute weiterzusagen.


Predigt am 1. Fastensonntag
13. März 2011
Mt 4,1-11

Wenn du Gottes Sohn bist...

Klärung durch Widerstand gegen die Verwirrung

Die Reihe der Fastensonntage beginnt mit gewichtigen Lesungen, mit Schwergewichten der Heiligen Schrift: mit der Erzählung über den Sündenfall im Garten Eden, mit einem großen und schwer zu verstehenden Abschnitt aus dem Römerbrief über das Verhältnis von Sünde und Gnade und mit einem Bericht über den Aufenthalt Jesu in der Wüste. Einem Bericht, der zwar für Filmemacher als Stoff alles hergibt, was man sich nur wünschen kann, aber doch seine Probleme und Schwierigkeiten hat. Diese Probleme variieren mit der Zeit.
Die frühen Ausleger – die Kirchenväter z.B. – umgehen die Erzählung genauso gerne, wie heutige Theologen Bauchschmerzen mit ihr haben.
Den antiken Lesern dieser Geschichte ist aber nicht die dominante Rolle des Teufels ein Dorn im Auge, sondern die einfach vorausgesetzte Tatsache, daß Jesus überhaupt versucht worden ist, ja daß er sich überhaupt mit dem Teufel herumärgern muß, daß er sich von ihm Sachen vorgaukeln läßt, statt gleich von Anfang an ›kurzen Prozeß‹ zu machen. Spricht das nicht schon für mangelnde Souveränität?
Uns heutigen Menschen mag das vielleicht sogar sympathisch sein – wir stören uns vor allem am Teufel. Was soll das denn?

Matthäus verwendet in unserem Evangelium zwei Bezeichnungen: διάβολος und πειράζων (wörtl. Verwirrer und Versucher, Verführer) – ohne hier psychologisieren zu wollen – darum geht es ganz genau: Verworrenheit, Verwirrung.
Natürlich ist das was mit ›Verwirret‹ und ›Versucher‹ gemeint ist, eine geistige Wirklichkeit. Ein Gedanke, wenngleich auch ein verworrener. Im Gegensatz zu unserer Zeit glaubten die Menschen früher, daß diese Wirklichkeiten die ausschlaggebenden wären – und die stofflichen Dinge würden sich um die geistigen gewissermaßen herumgruppieren. (Wir heute meinen, Freiheit, Seele, Gedanken etc. wären nicht real, bloße Funktionen unseres Organismus und weiter nichts und hören auf, wenn sich keiner mehr was vormacht und solche Dinge einbildet: wenn die Gehirne weg sind, dann auch die geistigen Realitäten. Das ist natürlich ein klassischer Trugschluß – Gehirne bewirken durch ihre bloße Existenz noch lange keinen Geist.) Kurz, wer an die Wirklichkeit und Wirkmächtigkeit des Geistes glaubt, der weiß auch um die Verwirrung, die jeden geistig tätigen Menschen erfassen kann.

Was mich am meisten beeindruckt, ist die Logik und die Bibelfestigkeit des Verwirrers – er ist gar nicht wirr, sondern eigentlich völlig korrekt:
Der merkwürdige Part unserer Geschichte ist doch vielmehr Jesus: wer geht schon 40 Tage in die Wüste und fastet? Ist es da nicht völlig normal und nur allzu selbstverständlich, wenn man sich mal ein paar Brote herstellt? (1. Versuchung) Es geht doch um die Sache!
Und ist es nicht tatsächlich so, daß Gott es gar nicht zulassen kann, daß die Mission seines einzigen Sohnes durch einen tragischen Unfall vorzeitig endet? Inkarnation zwar gelungen, doch leider schon beim ersten öffentlichen Auftreten von einem Fuhrwerk überfahren: Projekt ›Erlösung der Menschheit‹ abgebrochen. Das wäre doch ganz und gar unlogisch: also warum nicht diese Dinge einsetzen – zum Guten natürlich! (2. Versuchung)
Wir kennen einen anderen Menschen, der gleichfalls Jesus zu einem Wunder angestiftet hat – im Johannesevangelium: seine Mutter Maria. »Sie haben keinen Wein mehr« hieß es damals. Da war Jesus auch nicht erfreut, aber immerhin hat er es dann doch getan. Was ist der große Unterschied? Die Prämisse – Maria sagte nicht: »Wenn Du ein braver Junge bist...« - sie setzte Jesus nicht unter Druck – der Versucher hingegen probiert genau das: »Wenn du Gottes Sohn bist...« - genau diese subtile Taktik ist meiner Meinung nach das Kennzeichnende, der Verwirrer nutzt Selbstzweifel, Schwächen, um unser Lebensziel lächerlich zu machen.

Der eigentlich Fremde in dieser wunderbaren Geschichte ist der fastende Jesus in der Wüste, der sich nicht auf Kompromisse einlässt, der an seiner Mission festhält, der gegen die Verwirrung Widerstand leistet. Also solcher steht er am Beginn der Fastenzeit.
Genau diese Eigenschaft hat Pasolini ja versucht, in seinem Film über das Matthäusevangelium herauszustellen.
Er verteidigt seinen Film mit den Worten:
»Nichts scheint mir in der gegenwärtigen Welt fremder zu sein als jene Figur: jener Christus, sanft im Herzen, aber nie und nimmer im Denken.« Pasolini hoffte, in seinem Matthäus-Evangelium etwas zu zeigen von der inneren Kraft Christi, eine Kraft des Widerstandes, »etwas, das dem Leben, wo wie es sich dem modernen Menschen darbietet, radikal widerspricht: seiner dumpfen Orgie von Zynismus, Ironie, Brutalität, Kompromiß, der Glorifizierung seiner Identität als Teil der Masse, seinem Haß auf jedes Anderssein, der theologischen Mißgunst ohne Religion.«

Diese besondere Fremdheit Jesu wieder neu zu entdecken. Etwas, an das man sich vielleicht schon zu sehr gewöhnt hat und sich die Materialismen unseres Lebens neu bewußt zu machen, das könnte ein guter Weg für die Erste Fastenwoche sein. Wo stehe ich eigentlich? Wie weit bin ich schon weg von Gott? Welche Kompromisse verzeihe ich mir nicht? Und warum?
Und im Gegensatz zum erklärten Atheisten Pasolini dann in der Osternacht auch sagen zu können: Ja, ich glaube, an Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, unseren Herrn. Amen.


Predigt am Aschermittwoch
9. März 2011

Das Zeichen der Gemeinschaft auf den Stirnen der Mittelmäßigen

Etwas zur Einstimmung in die Fastenzeit zu finden, ist nicht sehr leicht. Seit längerem hilft mir Arvo Pärts meisterhafte Vertonung des Großen Bußkanons des hl. Andreas von Kreta, der die byzantinische Fastenzeit einleitet. Vielleicht hatte T.S. Eliot von diesem Kanon gehört oder er kannte ihn sogar, denn dieser große Autor gehört zu den wenigen, die es unternommen haben, die Stimmung des Beginns der Fastenzeit einzufangen: Ash Wednesday heißt das 1930 entstandene bewegende Gedicht.
Es mag für unsere Ohren ähnlich fremd klingen wie der östliche Bußkanon. Am wenigsten erwarten wir in einem Aschermittwochsgedicht die Muttergottes. Und doch spielt sie eine entscheidende Rolle: gleich die erste Strophe endet mit der bekannten Bitte aus dem Ave Maria: Bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Eliot hat – vielleicht überraschend – etwas zum Ausdruck gebracht, was auf den ersten Blick nicht viel mit dem Aschermittwoch zu tun zu haben scheint, im Inneren, im Tiefsten aber doch überaus wichtig ist.
Es ist die Spannung zwischen der Einsamkeit des Sünders und der Sehnsucht nach erneuerter Gemeinschaft. Von eben dieser Spannung spricht auch die altehrwürdige Zeremonie der Weihe und Auflegung der Asche auf das Haupt der Gläubigen, die wir gewöhnlich mit dem Beginn der Fastenzeit verbinden.

Wir hören am Aschermittwoch Teile aus der Bergpredigt, die auf die Wahrhaftigkeit der religiösen Vollzüge gerichtet sind. Gerade in einer Zeit der Neuorientierung, der inneren Erneuerung, soll der Betende, Fastende und Opfernde möglichst an nichts anderes denken, als an Gott. Es scheint also so zu sein, daß die Zeit des Gebetes eine Sache ist, die man ganz allein mit sich und mit Gott ausmacht. Nur er sieht das Verborgene.

Das ist richtig, aber es stammt aus einer Zeit, in der die Menschen anders waren als wir heute – sie wußten in etwa alle darum, daß es das Heilige gibt, das niemand sehen kann und das uns doch alle betrifft; und sie ahnten alle etwas von dem Ziel, auf das alle Menschen hin unterwegs sind.
Heute ist das sehr viel verschwommener, opaker, diffuser. Wir leben in einer Welt, in der wir ganz allein beten, verstohlen in der letzten Bankreihe der Kirche, allein hungern mit Diäten, die wir im Internet bestellt haben und in der wir anonym spenden, weil wir die Nachrichten nicht mehr ertragen.
Und in diese Welt der einzelnen, vereinzelten Beter tritt ein gemeinsames Zeichen der Buße.

Wie hart diese unsere Zeit heute mit Menschen verfährt, die sich etwas zu Schulden haben kommen lassen, konnten wir in den vergangenen Wochen erleben. Eine große Zeitung aus Süddeutschland hat zum Fall Guttenberg in nicht einmal zwei Wochen über 100 Artikel online und gedruckt veröffentlicht.
Ein politisches Debattenmagazin hat die sogenannte Netz-Community mit Piranhas verglichen – und das sogar in ausdrücklich lobender und positiver Absicht.
Besonders deutlich wird unser zweifelhafter Umgang mit Schuld, wenn es um Sexualdelikte geht. Hier gibt es kaum ein Weg zurück in die Gesellschaft, hier gibt es keine Vergebung. Der Sünder ist immer allein – doch in unserer Zeit ganz besonders.
Was gefordert wird, sind dann öffentliche – nicht private – Schuldbekenntnisse. Der Sünder muß sich (in bester sozialistischer Manier) erklären und sich eine Buße aufladen – vor laufender Kamera. Diese wird dann von der Gemeinschaft taxiert und angenommen. Aber vergeben wird die Sünde nicht, wir benötigen sie, um sie dem Revertiten von Zeit zu Zeit unter die Nase zu reiben – aus einfachem Machtkalkül. So entsteht das Klima der Angst, der Verdächtigung und der Denunziation, das Klima des einst real-existierenden Sozialismus, an das heute niemand mehr erinnert werden will. Und ich meine, es ist genau dieses Klima der Verdächtigung und der Angst von dem sich die Menschen in den arabischen Ländern endlich befreien wollen.

Die katholische Kirche kennt seit etwa 1500 Jahren keine öffentliche Buße mehr – nicht weil die Menschen besser geworden sind, sondern weil sie möglichst vielen den Weg der Umkehr ebnen will. An die Stelle der öffentlichen Exculpation ist die geheime Beichte und das stumme Zeichen des Aschekreuzes getreten. Jeder hat es nötig.
Jeder, der mit dem Finger auf seinen Nächsten gezeigt hat, jeder, der auf alle erdenkliche Weise dem anderen eine Schwäche nachweisen wollte. Der die facebook-Profile durchsucht hat, der mit Suchmaschinen die Einkäufe der anderen durchwühlt hat. Jeder, der weiß wie angenehm die Genugtuung ist, den Gegner verzweifeln zu sehen.

Das Zeichen des Aschekreuzes ist ein Zeichen der angenommenen Vergänglichkeit und zugleich ein wirkliches Kainsmal, das die Gemeinschaft auf sich nimmt, um sich mit dem schweren und schwersten Sünder zu solidarisieren.
Die meisten von uns haben alle noch mal Glück gehabt. Sie haben keinen Menschen schwer geschädigt, auch die Unwahrheiten sind im Rahmen des Üblichen, wir können uns noch einmal am eigenen Zopf aus dem Sumpf der Sünde herausziehen. Aber es gibt unter uns auch Menschen, die können das nicht, die brauchen unsere Unterstützung und vor allem unsere Solidarität. Diese können ihre Schuld nicht alleine tragen. Mit dem Aschekreuz verteilen wir sie auf die Schultern aller. Die schweren Sünder brauchen dieses Zeichen des Aschekreuzes auf den Stirnen der Mittelmäßigen, damit auch sie genau das empfinden, was die Fastenzeit aussagen möchte: Das Kreuz Christi war nicht umsonst. Du bist mit all deinen Schwächen und Fehlern und auch mit dem Unverzeihlichen an dir, mit dem Abgründigen in dir – du bist von Gott geliebt. Du bist Teil seiner Schöpfung – er hat dich bei deinem Namen gerufen.

Das erscheint mir besonders wichtig, wenn die Fastenzeit immer wieder und gerade bei Katholiken, denen der Glaube wichtig ist, als eine Zeit der individuellen religiösen Bestleistung und asketischen Selbstüberwindung gesehen wird.
Viel wichtiger als die Werke, die wir öffentlich vorweisen, ist die Haltung, in der wir sie getan haben. Jeden Tag beten wir mit König David im 50sten Psalm: Ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst DU nicht verschmähen. Ausschlaggebend ist das Herz und nur das Herz! Und um die Gnade einer erneuerten Liebe, die nicht Leistung sondern Geschenk ist, für mich und für meinen Nächsten, um diese Gnade wollen wir uns mühen mit dem Apostel, der uns zuruft: Laßt euch mit Gott versöhnen!
Und gerade wenn diese großen Worte der Liturgie nicht in unser Herz dringen mögen, wenn wir müde bleiben und ratlos, so dürfen doch auf die Gemeinschaft der großen Kirche vertrauen und mit T.S. Eliot antworten: Heilige Maria, Mutter der Schmerzen, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

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