Predigten im Januar - an den Festtagen um Epiphanie bis zum Patronatsfest

Predigt am Patronatsfest
30. Januar 2011
2 Tim 4,1-5

Sprachlosigkeiten und -fähigkeiten

Die fiktive Gerichtsverhandlung mit der Kant seine Kritik der reinen Vernunft anfangen lässt, ist nicht seine Erfindung. „Ich beschwöre dich bei Gott und Jesus Christus, dem kommenden Richter der Lebenden und der Toten.“ Die fiktive Gerichtsverhandlung ist ein Bild, das Paulus gerne benutzt, um eine für Christen wichtige Frage anschaulich zu machen. Kannst du das, wovon du innerlich – ja auch gefühlsmäßig – überzeugt bist, auch zur Sprache bringen? Diese Funktion einer Schulung in der geistlichen Sprachfähigkeit haben später dann die vielen Märtyrerakten übernommen. Sie wollen auf der einen Seite sicher erbaulich wirken, aber sie sind nicht zuerst historische Dokumente, sondern pädagogische. Sie wollen den Christen, die unsicher geworden sind im Glauben, eine Hilfe geben. Und damit sagen: es ist gar nicht so schwer, vor einem Tribunal zu bestehen.
Auch Thomas von Aquin war in seiner ganzen Existenz Lehrer. Er rang darum, seinen Schülern in der Ordenshochschule und in der Universität in Paris eine Sprachfähigkeit mitzugeben, die sie in die Lage versetzte, über ihren Glauben Auskunft zu geben.
Seine kleine Summe – die Summe gegen die Heiden – gibt davon ein beredtes Zeugnis – sie sollte eigentlich ein Handbuch werden, aber der sogenannte Quästionenstil setzt sich auch hier durch:
Die diskutierte Position wird nämlich nicht nur schlagwortartig, sondern ausführlich thematisiert. Oft beginnen Kapitel schlüssigen Erörterung der meist islamischen Gegenposition, um dann, wenn die Positio so stark vorgetragen ist, daß man gar nicht mehr weiß, was man eigentlich dazu erwidern soll, dem Mutlosen zu Hilfe zu kommen, ihn an der Hand zu nehmen und zu zeigen, wo die Ungereimtheiten der gegnerischen Position liegen.
Wir heutigen Menschen gehen meist anders vor: wir versuchen eine andere Kultur und eine andere Überzeugung nicht zu verstehen, sondern wir tolerieren sie einfach. Und wenn uns die Tolerierten zu nahe treten, dann diffamieren wir sie und demütigen sie.
Offensichtlich liegt hier eine Selbstunsicherheit des Christentums vor, die meint es würde sich ein Disput, ein offener Meinungsstreit nicht lohnen oder wenn es dazu käme, könnten wir nicht bestehen.
Das Patronatsfest unserer Akademiekirche gibt uns jedes Jahr die Möglichkeit, unsere Sprachfähigkeit zu überprüfen. Kann ich das, wovon ich überzeugt bin, zur Diskussion stellen? Kann ich in verständlichen Sätzen davon reden, oder in biblischer Sprache ausgedrückt, davon Zeugnis geben?
Wir haben in den vergangenen Monaten immer wieder erlebt, daß öffentliche Debatten in Politik und Gesellschaft weniger den Gesetzen der Logik als den Gesetzen der Rhetorik gehorchen und in mancher Hinsicht Anzeichen für einen Verfall der Gesprächskultur deutlich wurden.
Es gibt zwar immer wieder auch Stimmen, gerade im letzten Herbst, die eine neue Gesprächskultur einfordern – doch inzwischen werden immer mehr „offene Briefe“ geschrieben, ob das ein echter Gewinn ist, wage ich zu bezweifeln.
Mir scheint hier sehr deutlich zu sein, was nun schon jahrzehntelang immer wieder hervorgehoben wurde: der Diskurs in demokratischen Gemeinwesen lebt von Rahmenbedingungen, die selbst in diesem Diskurs nicht zur Diskussion stehen können.
Warum sollten wir einander vertrauen? Welches Argument spricht dafür?
Für Thomas war diese Frage leicht beantwortbar und zwar aus einer glaubenden Sicht heraus: weil Gott in Christus uns seine Liebe erwiesen hat, müssen auch wir einander lieben – und das heißt, müssen auch wir einander helfen, zur Wahrheit vorzudringen. Der Nächste darf uns nicht einfach egal sein. Thomas hat anders als z.B. der späte Augustinus nicht mit einer notwendigen Menge an Verlusten gerechnet, sondern stets daran festgehalten: alle Menschen sind berufen und auch fähig glücklich zu werden, d.h. für ihn, in Gottes volle Gemeinschaft zu gelangen.

Und deshalb scheint mir der kurze Abschnitt aus dem Zweiten Timotheusbrief nicht nur für besonders Beauftragte beherzigenswert, sondern für alle Christen: „Verkünde das Wort, tritt dafür ein – ob man es hören will oder nicht.“
Bei Thomas von Aquin können wir das Motto des Predigerordens, dem er sich anschloß immer wieder neu entdecken und auch für unsere Zeit aktualisieren: Contemplata aliis tradere – das Geschaute, das Betrachtete anderen weitergeben.
Nicht irgenwelche praktischen Hinweise oder vor allem lebensdienliche oder lebensfeindliche Moralvorstellungen, sondern das, was du gesehen hast. Eine geistliche Wirklichkeit, die dir etwas von dem, was wir erwarten als Vorgeschmack deutlich werden läßt. Das Bild Christi, sein Leben und seine Botschaft, das ist es, was Thomas gerne betrachtet hat, nach dem er sich verzehrt hat und was auch wir anderen weitergeben wollen. Amen.


Predigt am 3. Sonntag im Jahreskreis 
23. Januar 2011 
Jes 8,23b-9,3; Mt 4,12-23


Die Shadowlands von Berlin und Brandenburg

Jeder, der einmal eine längere Geschichte aufschreiben wollte, die sein Leben geprägt hat, die er sich immer wieder erzählt hat, die in seinen Träumen lebt und die er schließlich doch der Nachwelt überlassen möchte, steht vor einer schwierigen Frage: Wie anfangen? Wo soll diese Geschichte beginnen, von der ich gar nicht mehr genau sagen kann, wann sie mich zum ersten Mal richtig ergriffen hat?
Vor dieser Frage stand auch der Evangelist Matthäus, sein Evangelium beginnt daher eigentlich dreimal – einmal mit dem Stammbaum Jesu Christi, mit der Haggada der Geburtsgeschichte und mit dem Beginn des öffentlichen Auftretens Jesu nach 30 verborgenen, geheimnisvollen Jahren in Nazareth. 
Und er beginnt mit einem rätselhaften Zitat: Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein helles Licht. 

Wir haben die Stelle, aus dem Propheten Jesaja, in der ersten Lesung gehört. Jesaja meint die Gebiete des Nordens, die schon damals den Zusammenhalt mit dem Gottesglauben locker sahen und die Kultur der Durchreisenden auf der Via Maris angenommen hatten, die nach der persischen Deportation nicht mehr zum Gottesvolk gezählt werden sollten. Die also die im Dunkel der Gottesferne lebten, erhalten eine Prophezeiung.
Der brititsche Schriftsteller C.S. Lewis, der durch die Kinderbücher der Chroniken von Narnia vor allem im angelsächsischen Raum beliebt und bekannt war, beschreibt unsere irdische Existenz mit eben dieser vielleicht von Platons berühmten Höhlengleichnis oder eben von Jesaja inspirierten Metapher: Wir Menschen leben in einem Schattenreich – in den Shadowlands.
(There was a real railway accident," said Aslan softly. "Your father and mother and all of you are — as you used to call it in the Shadow-Lands — dead. The term is over; the holidays have begun. The dream is ended; this is the morning.)
Gerade wenn ich im Sommer manchmal einen Ausflug in die Mark Brandenburg mache und mal wieder vor einer der hübschen Dorfkirchen stehe und sehe einen Zettel an der Kirchentür mit einem Hinweis auf den nächsten Gottesdienst und man weiß nicht, welches Jahr wohl gemeint sein mag, gerade dann spüre ich die tiefe Wahrheit, die C.S. Lewis mit dieser Kennzeichnung unserer menschlichen Situation als Shadowland erfaßt hat. Auch wir leben in Sebulon und Naphtali – im Galiläa der Heiden. Der Vergleich drängt sich auf, auch wenn er immer wieder heftig bestritten wird, weil Religiosität heute oft mit Moralität gleichgesetzt wird. Aber darum geht es nicht, auch Menschen, die Christus nicht kennen, sind Menschen wie du und ich. Aber das Licht der Offenbarung fehlt. Die Glocken läuten, weil es eine Läuteautomatik gibt, aber nicht weil jemand in der Kirche wäre. 
In diese merkwürdige Dunkelheit setzt Matthäus den Anfang des Heils. Spätestens hier müßte uns aufgehen, daß Matthäus hier nichts künstlich dramatisieren wollte, sondern andeuten wollte: Gottes Botschaft geht den Verlorenen nach. 
Und deshalb gibt es keine bessere Einleitung in die rettende Botschaft Christi als dieses Jesajazitat. 
Es gibt sicher auch heute Bestrebungen, die lieber die Botschaft Christi den Gegebenheiten in Shadowland anpassen wollen, die sich sagen: wir müssen die Entscheidung für Christus erleichtern, möglichst vereinfachen.
Gott aber hat die Dunkelheit um uns herum nicht gemacht, sondern die haben wir selbst zu verantworten. 
Die Jünger, die Jesus aus dem Shadowland herausruft, die Zeugen seines Wirkens werden, haben das verstanden. Sie fragen nicht, sondern lassen ihre Netze liegen. Eine eigentümlich schroffe Szene, die an die Berufung des Prophetenschülers Elischa erinnert und der besonderen Logik der Überbietung bei gleichzeitiger Kontinuität mit dem Alten Testament, die für das Matthäusevangelium typisch ist, folgt. Umkehr und Nachfolge fallen hier in eins. Diejenigen, die Jesus begegnen, werden von ihm angezogen. Das ist die Umkehr, die Heimkehr aus dem Schattenreich, die wir auch heute nötig haben - gerade in der Weltgebetswoche um die Einheit der Christen. 
Auf diese Zentralität Christi verweist auch der Apostel Paulus, der genau weiß, was es heißt vom Licht getroffen zu werden. Allzu oft verstellt unsere Verkündigung eher das Licht, als daß wir selbst zu einem Prisma werden, das das empfangene Licht, die empfangene Liebe Gottes weiterträgt. 
Zwei Momente sind in unserem Evangelium tragend: die Offenbarung, die Licht in das Schattenreich bringt und die Nähe Christi. Die Verkündigung des Reiches Gottes und das sakramentale Zeichen. Auch heute ist es möglich, im Wasser der Taufe in Christus einzutauchen, im Sakrament der Salbung von ihm umhüllt und geheilt zu werden, im Sakrament der Eucharistie ihn in sich aufzunehmen. 
Bitten wir um die Gnade, diese wirklichen Lichter auch in unserer Zeit wieder zu erkennen und unser Leben nach dem Licht auszurichten. Amen. 


Predigt am 2. Sonntag im Jahreskreis 
16. Januar 2011 
Joh 1,29-34

Seht das Lamm Gottes II

Gedanken über Stellvertretung

Ein Mitbruder hat mir vor kurzem einen Abschnitt aus einem Buch des Fernsehpfarrers Fliege vorgelesen, in dem dieser von seinen Schwierigkeiten mit dem „Lamm“ erzählt. Wer weiß heute schon noch etwas von Lämmern, noch viel weniger von Sünden und von Sühne. Schließlich erzählt sich der Pfarrer hinein in die Konklusion, man solle aufhören vom Lamm Gottes zu sprechen. Das Gottesbild, das hinter diesem Lamm stünde, wäre etwas für archaische Menschen und nichts für die heutige Zeit. 
Ist das tatsächlich so?
Dass ein Mensch mit einem Tier verglichen wird, mit seinen Eigenschaften identifiziert wird, entstammt der apokalyptischen Bilderwelt der damaligen Zeit. Einen kleinen Einblick, wie diese Welt im frühen Christentum weitergelebt hat, erlaubt der Physiologus, ohne dessen Kenntnis man in der christlichen Ikonographie wie ein Farbenblinder herumirren muß. 
Aber nicht nur antike Menschen verstehen die Analogie zwischen Tiersymbolik und menschlichen Eigenschaften – die Eishockeymannschaft Eisbären heißen nicht deswegen so, weil sie gerne miteinander Fische und Seerobben verspeisen. Das Lamm im Johannesevangelium bezeichnet Reinheit und Wehrlosigkeit, Gewaltverzicht – Unschuld.
Womit wir auch schon beim zweiten Teil des so vertrauten und doch so rätselhaften Täuferwortes angelangt sind. 
Es geht nicht um irgendein Lamm, sondern eines, „das die Sünde der Welt trägt.“
Hier ist vermutlich auch der Kern des Unbehagens von Pfarrer Fliege an der Lamm-Metaphorik zu suchen. Das ist besonders verwunderlich und erstaunlich, denn es handelt sich dabei um ein klassisches Motiv lutherischer Theologie, das wirklich zentrale Thema der sogenannten Rechtfertigung. Hier ragt gleich zu Beginn des Johannesevangeliums ein österliches Motiv hervor – das auf die Frage antwortet: Wer ist das eigentlich? Wer ist dieser Jesus aus Nazareth? 
Bislang war im Johannesevangelium nur in Bildern als Wort und als Licht von ihm die Rede, dann tritt der Täufer auf und nun wird zum ersten Mal Jesus eingeführt und sofort werden die Karten auf den Tisch gelegt. 
Wir sollten diese Frage ernst nehmen. Auch ich muß mir diese Frage immer wieder stellen: Was ist dieser Jesus für dich? Hat er einen Platz in deinem Leben? In deiner Wohnung? 
Diese Frage ist nicht banal. Die Antwort ist nicht vorgegeben. Auch ein Papst, der sicher einige laufende Meter an Antworten auf diese Frage kennt, stellt sie ganz offen – indem er Bücher über die Gestalt Jesu schreibt.
Die frühen Christen wußten um die existentielle Bedeutung der Person Jesu für ihr Leben. Sie nannten ihn den Erlöser. Er hat ihr Leben frei gemacht. Diese soteriologische Dimension der Gestalt Jesu, daß also die Begegnung mit ihm den Menschen nicht so bleiben läßt, wie er war, das ist es, was vielen Menschen heute fraglich erscheint. 
Dabei spielt auch eine Rolle, ob wir uns die Welt als eine Welt, die erlösungsbedürftig ist vorstellen oder eine Welt, die perfektionierungsbedürftig ist. Oder ob wir uns sie als perfekt vorstellen, nur die Menschen sind die entscheidenden Spielverderber darin. Oder ob wir uns sagen, es ist sowieso alles dem Untergang geweiht, was soll’s?
All das können wir nicht rein spekulativ erfassen. Gerade das scheinbar so abstrakte Johannesevangelium ist erfahrungsgesättigt, es beruht auf einer Logik der Liebe. Will sagen: wenn man nicht weiß, was es heißt, geliebt zu werden oder was das Wort Liebe so an Facetten in unser Leben bringt, dann fehlt uns eine entscheidende Kategorie, die für das Verständnis der Botschaft des Evangeliums wichtig ist. 
Die Logik der Stellvertretung ist eine Logik, die auf der Erfahrung der Liebe beruht. Vielleicht tun wir uns deshalb heute so schwer damit. 
In Australien berichteten gestern die Medien von dem kleinen Jordan Rice, der in den Fluten ertrunken ist, weil er darauf bestanden hat, daß sein drei Jahre jüngerer Bruder zuerst gerettet wird. Er ist der große Champion dieser Tage. Vielleicht war es in der Hektik einfach ganz logisch: der kleine hat mehr Angst als ich – und vielleicht schaffe ich es noch irgendwie... 
Aber hier an diesem Beispiel, wo einer sich und sogar sein Leben einsetzt für den anderen, wird doch recht einfach deutlich, was Stellvertretung im theologischen Sinn heißen kann. 
Wir können die Fehler unserer Mitmenschen ertragen, ihre Schwächen mittragen – aber davon werden sie nicht weniger, denn auch diese tragen die unsrigen. 
Hier aber ist einer, der makellos ist. Das ist der Unterschied, er trägt und zwar aus freien Stücken. 
Das ist es, was Johannes prophetisch erkannt hat. 
Die Zielrichtung des Auftretens Jesu als Messias ist von Anfang an mitgegeben: er ist nicht gekommen, um Weisheiten zu verbreiten, oder durch vereinzelte Wunder das antike Gesundheitswesen zu entlasten. Er ist in die Welt gekommen um unseretwillen. Das ist zugleich die schwächste Begründung, weil sie nicht zwingend ist: Jeder von uns könnte sagen: Was meinetwegen? Das war doch nicht nötig! Diese Umstände...!
Die personale oder existentielle Begründung für Christi Kommen in diese Welt ist aber auch zugleich die stärkste: Für uns Menschen und zu unserem Heil. 
Wenn es wirklich so ist, daß Christus auch auf diese Welt gekommen wäre, wenn es nur dich allein gäbe, und niemanden sonst, dann ist alles gut. 
Von dieser Überzeugung waren die frühen Christen durchdrungen. Das war ihre Stärke. Das war auch die Stärke der lutherischen Theologie, an diese Stärke erinnert man sich heute nicht mehr. Ich meine aber, wir könnten davon lernen: warum ist Christus in diese Welt gekommen? Damit wir frei werden, leben können ohne Angst. 
Dieses Vertrauen gewähre uns der allmächtige Gott. Amen.


Predigt am Fest der Taufe Christi
09. Januar 2011
Mt 3,13-17

Seht das Lamm Gottes!

Unsichtbarkeiten am Beginn des Jahres – selig, die nicht sehen und doch glauben


Das Fest der Taufe des Herrn ist einerseits weihnachtlich zugleich aber nur wenig volkstümlich. Es stellt noch einmal ganz bewußt eine Frage, die wir uns vielleicht stellen, wenn wir zurückblicken auf die Feiertage. Haben wir denn wirklich ›seine Herrlichkeit‹ gesehen? Die des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit? 
Das, worum es Weihnachten geht, mag vielen Menschen als Folklore erscheinen. Die Krippen und das Brauchtum sprechen nicht mehr von selbst. Gerade deshalb habe ich dieses Fest von Jahr zu Jahr mehr lieben gelernt. Es ist vielleicht ein Fest der Marathonläufer, die erst dann genießen, wenn andere schon lange aufgegeben haben. Das Fest, das wir feiern, gehört zum Geheimnis der Epiphanie hinzu, es gehört zur geistigen Seite des Weihnachtsfestes.
Ich nehme an: nicht sehr viele Christen freuen sich auf dieses Fest am Sonntag nach Epiphanie, nur die liturgisch interessierten unter ihnen verbinden vielleicht eine Assoziation damit. Die Gebildeten legen womöglich sogar eine passende Bachkantate auf: Liebster Jesu mein Verlangen (BWV 32) für die Oboenliebhaber oder vielleicht noch einmal die letzte des Weihnachtsoratoriums. Am passendsten wäre allerdings die auf das Fest Johannis des Täufers: Christ, unser Herr zum Jordan kam (BWV 7), denn diese kreist genau um das Evangelium des heutigen Tages. Und nirgends wird das Unsichtbare leichter ›sichtbar‹ als in der Musik. 
Bach hat sehr geschickt das Gurgeln und Murmeln des Jordan im continuo zugrunde gelegt, um ein alles durchziehendes Kreuzmotiv immer und immer wieder aufscheinen zu lassen. Die Kantate endet mit dem Choral: Das Aug allein das Wasser sieht – und weist genau auf die Dimension, die Epiphanie bedeutet: Über dem Wasser der Schöpfung erstrahlt dem Auge unseres Geistes das Licht der göttlichen Gnade. 

Nun möchte ich nicht über Bach sprechen, sondern über das Evangelium. 
Und das ist eigentümlich schwer: es ist heute sehr knapp. Wir alle können uns sicherlich vorstellen, was sich dort abgespielt haben mag, am Jordan. Wir haben eine bildliche Vorstellung im Kopf. Denn das ikonographische Motiv ist eines der ältesten Motive des Christentums. Schon in den Kalixtus-Katakomben finden sich Fresken, die genau so aussehen, wie die Bilder des Mittelalters und die Ikonenbilder des Ostens: ein nackter Jesus steht im Wasser, der Täufer mit erhobener, taufender Hand und eine Taube schwebt über dem Haupt Christi.
Wir ›sehen‹ jedoch sehr viel mehr, als Matthäus berichtet. Er schildert eigentlich gar nichts, sondern lässt drei Protagonisten sprechen: den Täufer, Christus und eine Himmelsstimme. Aber Gespräche kann man bekanntlich nicht sehen. Es ist besonders auffallend, wie wenig Matthäus erzählt, wie er nur andeutet und das Geheimnis wahrt. Die Taufe selbst ist nur ein Partizip „getauft, stieg er schnell aus dem Wasser“. Und dann geschieht wieder etwas, das man nicht sehen kann – Himmelsöffnung, Herabkunft des Geistes. Nur: Geist, den man sehen kann, ist kein Geist – deshalb der Vergleich ›wie eine Taube‹. 
Alex Stock hat in seiner ikonologischen Analyse darauf hingewiesen, wie wichtig diese Textstelle für die Darstellung des Heiligen Geistes wurde. Vom Jordan aus erobert die Taube die Kammer der Jungfrau Maria und auch den Abendmahlssaal mit den betenden Aposteln. Obwohl sie dort nirgends Erwähnung findet. 
Ich habe mir schon allerlei ornithologische Gedanken zu der herabfallenden Taube gemacht. Es bleibt hier sehr vieles ganz unklar, inzwischen bin ich von meinen Deutungen nicht mehr so überzeugt.
Bleibt einzig und allein der junge Mann, der aus dem Wasser des Jordans heraussteigt – das kann man sehen. Und so ist es mit der Epiphanie Gottes. Wir sehen nur, was wir sehen. Gerade das Geheimnis der Taufe des Herrn lädt uns ein, die Gestalt Christi anzusehen und in ihr das wiederzuentdecken, was der Prophet Jesaja über ihn gesagt hat. Erst dann können wir den kleinen Dialog verstehen, zwischen Johannes und Jesus vor der Taufe. ›Er schreit nicht und lärmt nicht, er bringt den Völkern das Recht.‹
Erst dann können wir die Himmelsstimme hören. 
Das Matthäusevangelium ist voller theologischer Gedanken, viele verstehen wir nur sehr schwer – was denn wohl gemeint ist mit „Gerechtigkeit erfüllen“. Aber es gelingt ihm auf seine Weise das Unsichtbare sichtbar zu machen, ohne es zu zerreden, ohne sein Geheimnis zu zerstören. 
Es ist nicht leicht über das Unsichtbare zu sprechen, ohne lächerlich zu wirken, ohne pathetisch daherzureden.
Durch das Wirken des Geistes entwirft der Evangelist ein kostbares und grandioses theologisches Bild, das die Kirchenväter in ihrem Glauben an die Dreifaltigkeit Gottes bestärkt hat. Und gleichzeitig wird der Christus des Evangeliums ein Bild, das man immer wieder anschauen kann, zu einer Melodie, die man immer und immer wieder hören kann. 
Das Fest der Taufe Christi ist ein Urbild, das uns durch das kommende Jahr begleiten möchte. Es führt ein in eine Betrachtung des Lebens Christi, die vielleicht weniger Tapferkeit verlangt, als seine Passion, weniger Glaube als seine Auferstehung, weniger Romantik als die Kindheitsgeschichten und doch ist in diesem Glaubensgeheimnis die ganze Tiefe der christlichen Offenbarung angedeutet. Es gibt hier Welten zu entdecken. Möge es uns im kommenden Jahr gelingen, unseren Blick neu auszurichten auf Christus, den Herrn unseres Lebens. Amen.


Predigt am Fest der Erscheinung des Herrn
6. Januar 2011
Mt 2,1-12

Die Sternstunde der Menschheit und die Selbstsicherheit der Knienden


Die beiden Geschichten, die uns in den Evangelien von der Geburt Christi berichten, sind ganz offenkundig nicht leicht miteinander zu harmonisieren und doch ist jeder, der sich eine bildliche Vorstellung von dem Geschehen in Betlehem machen will, darauf angewiesen.
Die einzige Übereinstimmung sind der Ort der Geburt – Betlehem und die beiden Protagonisten, nämlich Mutter und Kind.
Wir sind es gewohnt, beide Geschichten nach der Liturgie der Kirche zu harmonisieren – wir stellen uns gewissermaßen vor, daß die Hirtengeschichte kurz nach der Geburt und die Magiergeschichte etwas später einzusortieren ist, die liturgische Praxis, erst am heutigen Fest aus der Kindheitsgeschichte des Matthäusevangeliums vorzulesen, leitet sich womöglich davon her.
Dafür bietet das Evangelium selbstredend eigentlich keinen Anlaß – es geht beide Male um einen Deutungsversuch ein und derselben historischen Wirklichkeit, nämlich diese an sich unbedeutende Geburt eines kleinen Kindes als ein weltgeschichtlich bedeutsames Ereignis verständlich zu machen. Deswegen führt Lukas die Volkszählung des römischen Kaisers ein und deswegen führt Matthäus die Magier an den Hof des Herrschers Herodes.

Wenn man beide Kindheitserzählungen miteinander vergleicht, bemerkt man außerdem, daß Lukas bei seinen Hörern viel weniger Wissen voraussetzt als Matthäus, der mit Schriftzitaten nicht sehr sparsam umgeht.
Immer wieder wird mir deutlich, wie gut sich der Autor des 1. Evangeliums in den Schriften des Alten Bundes auskannte und wie er damit Eindruck zu machen verstand.
Die Schriftgelehrten, die Herodes bei sich hatte, kannten die Schrift – aber sie gingen nicht mit den Magiern aus dem Osten mit.
Das ist ein wichtiger Unterton im Evangelium des Matthäus: er schreibt für Menschen, die schon glauben, aber unsicher sind, wie sie sich verhalten sollen.
Er platziert in der Geburtsstadt keine unkundigen Hirten, sondern gebildete Schriftgelehrte und gebildete Zauberer. Die einen wissen alles vom Messias, glauben aber nicht, die anderen suchen einen König und finden Gottes Sohn.
Die einen erschraken und die anderen freuten sich freuend mit sehr großer Freude.
Dieses Motiv der Verwerfung des Messias durch die Elite des auserwählten Volkes wird im ganzen Matthäusevangelium fortdauern – hier klingt es zum ersten Mal sehr deutlich. Am Ende ist es der heidnische Hauptmann, der ausruft: „Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!“
Heute sind es die heidnischen Magier, die  ihre Geschenke ausbreiten und sich einfach freuen, daß ihre Beobachtungen richtig waren, daß sie in einer Sternstunde der Menschheit dabei sein durften.
Wir feiern den 6. Januar, das Fest der Epiphanie Christi an einem Werktag, der Unterschied zum Weihnachtsfest könnte kaum größer sein.
Aber gerade diese Situation macht das Evangelium von den Sterndeutern ja so lebensnah: es gibt nur wenige, die dem Stern folgen und sie freuen sich dennoch. Die Heiden bringen Geschenke mit, die es in Israel nicht gibt und sie bringen noch etwas Viertes mit, ein besonderes Wort: προσκυνεω, das mit «huldigen» übersetzt wird und hier zum ersten Mal erscheint. Es zieht sich wie ein Roter Faden durch die Geschichte von den Magiern, dreimal taucht es im Text auf. Es wird im Matthäusevangelium immer dann gebraucht, wenn etwas Ungeheuerliches geschieht – dann fallen die Jünger dem Herrn zu Füßen, umfassen die Füße – und sagen «Wahrlich, du bist der Sohn Gottes»! Vor allem nach der Auferstehung finden wir diese Reaktion.
Bei Lukas ist es anders: Die Hirten sehen das Kind, erzählen, was der Engel ihnen gesagt hat, freuen sich und loben Gott und gehen wieder nach Hause. Die Magier verleihen ihrer Freude über den gefundenen König in besonderer Weise Ausdruck. Sie bringen ein Zeremoniell mit, das nur für ganz besondere Momente und ganz besondere Menschen vorbehalten ist.
Wir sind heute vielfach unsicher in unseren Körperhaltungen, vielleicht haben wir auch die Parole «Der deutsche Mann kniet nie!» irgendwie im Hinterkopf. Aber es gibt eben Momente, in denen wir ganz instinktiv das Bedürfnis haben, niederzuknien. Die Magier sind diesem ihren Bedürfnis einfach so gefolgt. Es wird nicht kommentiert durch den Evangelisten, sondern als selbstverständlich hingenommen. Sie sind die Heiden, die etwas unbeschreiblich Großes erleben. Und sie erscheinen irgendwie sehr selbstsicher in ihrem Auftreten und bleiben es auch dann, wenn andere ihnen darin nicht folgen. Das läßt sie groß werden durch das Geheimnis, dessen sie teilhaftig werden. Und in genau diesem Sinne stimmen die Worte des seligen Johannes XXIII. «Nie ist der Mensch größer, als wenn er kniet!»
Wir wollen im neuen Jahr in die Schule der frohen und selbstsicheren Heiden gehen, wir die wir eigentlich wissen, was in der Schrift steht und vielleicht doch manchmal andere hingeschickt haben. Wir wollen in diesem neuen Jahr neu aufmerksam werden auf die ganz großen Momente unseres Lebens, die uns geschenkt werden, so wie die heidnischen Magier, die vor dem Kind auf die Knie gehen. Amen.


Predigt am 2. Sonntag nach Weihnachten
02. Januar 2011
Joh 1,1-18

Im Anfang war das Wort

Philosophisches Zwiegespräch unter dem Berliner Schnee

Der schwergewichtige Schöpfungshymnus, mit dem Johannes sein Evangelium beginnt, wird in der Leseordnung am Weihnachtstag selbst und am Sonntag nach der Weihnachtsoktav präsentiert. Der Anfang allen Seins prägt somit das Weihnachtsfest und den Beginn des neuen Jahres, eines Jahres, das vieles bereit hält, um das wir noch nicht wissen, sicher beschert es uns aber im September die Freude eines Papstbesuchs in unserer Stadt.
Glauben und Wissen, Ahnung und Dogma, Ergriffenheit und Rationalität – in keinem anderen Text der Heiligen Schrift wird dieses spannungsreiche Doppel deutlicher sichtbar. Genau diese Beziehung zwischen Vernunft und Religion liegt Papst Benedikt, wie wir wissen, sehr am Herzen. In einer Rede vor Wissenschaftlern und Künstlern in Paris hat er ganz eindringlich gefordert: „Das Christentum muß sich wieder neu daran erinnern, daß es die Religion des Logos ist.“ Und so möchte ich gerade hier in der Akademie am Beginn der Jahres einige Anregungen versuchen, diese Verschränkung fruchtbar werden zu lassen. Es gibt kaum einen besser geeigneten Ort, um in ein Zwiegespräch einzutreten über den göttlichen Logos, das Wort, von dem der Johannesprolog singt. Es ist sozusagen der Genius loci unserer Akademiekirche, der mir die Skrupel nimmt, mich an eine solch schwierige Materie zu wagen: nur wenige Meter von unserer Kapelle entfernt liegen auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof nämlich zwei der ganz großen deutschen Philosophen. Ihre Gräber liegen ganz friedlich nebeneinander unter dem Schnee und doch haben beide, Hegel und Fichte, den Johannesprolog, den wir gerade gehört haben, auf ganz unterschiedliche Weise interpretiert – für alle war es die Magna Charta der Durchdringung von göttlicher Vernunft und irdischer Welt, also gewissermaßen eine Art biblischer Geburtsurkunde des Deutschen Idealismus.

Nun ist das nicht ganz fair. Denn im Falle des großen Hegel stellt sein Kommentar in der Schrift Der Geist des Christentums und sein Schicksal einen echten Mißgriff dar, eine Jugendsünde gleichsam, die wegen ihres spürbaren Antisemitismus peinlich auf uns wirkt. Hegel arbeitet sich an der logischen Struktur des Prologs ab und geht auf die Suche nach echt antikem Geist, der frei von israelitischem Kolorit ist. Erst später ist er gnädiger.
Anders ist es bei Fichte, sein Kommentar ist eine Art Türöffner für die Fichtesche Philosophie – man könnte sagen, daß sich in der Anweisung zum seligen Leben gerade in der Auslegung des Johannesprologs die Ansätze der Wissenschaftslehre wiederfinden lassen.
Für Fichte bedeutet der Prolog des Johannes sehr viel: er ist ihm die der Kern des gesamten Christentums. Während die drei ersten Evangelisten über Christus sprechen, so spricht hier der Christus mit eigener Stimme und berichtet gleichsam aus dem Absoluten. Hier schallt das göttliche Wort in die Dürftigkeit hinein, um sie reflexiv Stufe für Stufe befreiend zu erheben immer weiter, immer tiefer bis in die Existenz des ewigen Christus hinein.
Alle beide waren inspiriert durch Herders lebenslanges Ringen um diesen Text. Aus ihm hat er seine Hauptideen gezogen - die drei großen L: Leben, Licht, Liebe.
Von der Lichtmetaphysik angezogen ist auch Schelling, der zwar vorgibt, den Johannesprolog philologisch sorgsam auszulegen, um plötzlich festzustellen, daß dem Anfang des Evangeliums ja das von niemandem in der Welt begriffene, vielmehr mit Kopfschütteln aufgenommene Potenzensystem der Schellingschen Spätphilosophie enthalten ist: die Schöpfung nämlich ist das Wunder des Aus sich Heraustretens der trinitarischen Potenzen. Nun ist Schelling der einzige, der den Personbegriff des Christentums in Potenzen umzuwandeln in der Lage war und dennoch der Meinung, kein Häretiker, sondern ein Verteidiger der orthodoxen Lehre zu sein. Die zeitliche Struktur des Prologs macht es ihm möglich, in den einzelnen Versen Verwandlungen Christi zu sehen.

Von allen Geistesgrößen des 19. Jahrhunderts, die hier in Berlin um das göttliche Wort gerungen haben, hat sicher Schleiermacher am tiefsten und anmutigsten vom Johannesprolog gesprochen, der allerdings nicht hier, sondern in Kreuzberg begraben liegt auf dem Friedhof der Dreifaltigkeitskirche, an der er eine Predigerstelle innehatte. (Die Reste der Kirche wurden nach dem Kriege abgetragen, um später dem üblich gesichtslosen Betonriegel der Botschaft der Volksrepublik Korea Platz zu machen.) In seinem berühmten Dialog Die Weihnachtsfeier läßt Schleiermacher im letzten Redner, genannt Eduard, den Johannesprolog auslegen und zwar so, daß die Meinung des Autors durchscheint. Hier wird vor allem die mystische Seite des Weihnachtsfestes hervorgehoben, die Geburt Gottes in der menschlichen Natur ist eine Geburt, die immer wieder stattfinden muß, ein Uranfang, der sich gedemütigt hat, in der Zeit stattzufinden, damit uns allen ein neuer Anfang möglich werde.
Und Schleiermacher ist der einzige der deutschen Idealisten, der gleichsam eine schüchterne Ekklesiologie wagt: es ist die Kirche in den Herzen der Menschen, die eine Krippe geworden ist, die immer wieder auf die Gottesgeburt verweist, eine Mutter, die immer neu empfängt, wenn der Pfingstgeist in ihr wirkt, die neue Kinder Gottes gebiert aus dem Bad der Taufe.

Warum erzähle ich Ihnen diese Lektüreergebnisse, die ich allesamt meinem alten Lehrer P. Xavier Tilliette verdanke? Der Prolog des Johannesevangeliums ist kein Text, über den man predigen kann. Er ist einfach zu groß, zu viele gewaltige Denker haben sich von diesem Wundertext und seiner Größe inspirieren lassen oder sind gescheitert an seiner Tiefe.
Vor allem aber sind alle, die über diesen Text nachgedacht haben, in ihrem Innersten selbst sichtbar geworden – vielleicht mehr, als ihnen lieb ist.
Aber darauf kommt es vielleicht zuallererst an: das Vertrauen zu haben, selbst sichtbar werden zu dürfen, unter den Verstecken der doppelten und dreifachen Semantik, mit der wir spazieren gehen.
Unsere Stadt wartet ganz gewiß auf den Glauben, der in unseren Herzen an diesem Weihnachtsfest hoffentlich neu geboren worden ist. Dass wir im Nachdenken über das göttliche Wort, über die Gestalt Christi und über Gottes Handeln an uns selbst sichtbar werden, in unserer Dürftigkeit ja, aber auch in der Größe unserer menschlichen Existenz, die so wunderbar erneuert worden ist durch das Geheimnis von Weihnachten, das ist das Geschenk, das uns in das neue Jahr begleiten möge. Wieder neu einzutreten in das liebende Zwiegespräch des Ursprungs allen Seins mit dem göttlichen Logos, des Zentrums des Kosmos mit dem, dessen Antlitz uns kündet von der Wahrheit Gottes, das könnte eine wunderbare und angemessene Vorbereitung sein auf den Besuch des Heiligen Vaters im September. Daß wir mit dem Johannesprolog das Staunen vor der Wahrheit und Schönheit Christi neu lernen und im kommenden Jahr dem Geheimnis Christi näher kommen, das erbitte ich für das neue Jahr und für unsere Akademie.

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