Grenzfragen - Zwischen Religion, Recht und Gesellschaft

Als Institution und als Gemeinschaft der Gläubigen ist die katholische Kirche immer wieder aufgerufen, sich zu demokratie- und rechtspolitischen Entwicklungen zu verhalten, soweit sie das religiöse Feld berühren. Dabei stehen besonders das Staatskirchenrecht beziehungsweise das Religionsverfassungsrecht sowie die Grundrechtsauslegung im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Dazu gehört auch eine Beteiligung an den Debatten um den Wandel der politischen Kultur mit ihren Definitionskämpfen etwa um das angemessene Verständnis von "Autonomie" oder "Subsidiarität". Ein Nachdenken über solche Fragen ist auch deshalb wichtig, weil der Katholizismus als kultureller Resonanzraum für staats- und gesellschaftstheoretische Modelle in Anspruch genommen wurde und wird.

Gesellschaftlicher Wandel und die Entwicklung der (religions-)rechtlichen Verfassung auf nationaler, europäischer oder übergeordneter Rechtsebene sind oft miteinander verbunden, immer wieder aber auch entkoppelt und damit entweder "vorauseilend" oder "hinterherhinkend", so dass auch stets Legitimationsfragen im Raum stehen. Diese aber sollten nicht auf der Basis erregter Stimmungen oder gedanklicher Moden beantwortet werden, sondern auf dem Wege der Weiterentwicklung langfristig tragfähiger Modelle für die religionspolitische Ordnung der Gesellschaft.

Das Grenzfragenforum diskutiert rechts- und religionspolitische Fragen an der Schnittstelle zwischen Religion, Recht und Gesellschaft und lädt dazu Juristen, Politiker und Sozialwissenschaftler, Vertreter der Kirchen und Religionsgemeinschaften ein, ihre Positionen, Analysen und Thesen im kleineren Kreis zur Diskussion zu stellen.


09Okt.

Montag, 09.10.2017, 13.00-18.30 Uhr

"Neutralität"

Religionspolitisches Fachgespräch

Kooperationsveranstaltung

Teilnahme auf Einladung.


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Referenten

Dr. Maria-Luise Schneider

stellvertretende Direktorin, Schwerpunkt Politik und Gesellschaft
Tel. (030) 28 30 95-154

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