Montag, 18.02.2019

Rationalisierungsschub.

Eine wiederkehrende Hoffnung der Aufklärung, die sich allerdings oft liest wie eine traurige und betrübliche Krankheitsdiagnose. Was sich mit guten Gründen auf Organisationen und Systeme bezieht, offenbart seine Fragwürdigkeit in Anwendung auf Personen. Es fällt mir schwer, jemandem einen Rationalisierungsschub zu wünschen, selbst jenen nicht, die ich für borniert, dumm oder töricht halte. Jenen würde ich eher wünschen, dass sie zur Besinnung kommen oder dass sie sich der Welt und den Argumenten der anderen öffnen. Aber einen Rationalisierungsschub? Wohl kaum. Rationalisierungsschübe gehören zum ständig steigenden Fieber einer Moderne, die sich ihrer Etappen und Stufen zu sicher ist, um die hier lauernden Engführungen zu sehen und darüber den Einzelnen vergisst.


                                                                              (Joachim Hake, Direktor der Katholischen Akademie in Berlin)

 
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