Montag, 20.05.2019

Kulturpessimismus

In seinem Kulturpessimismus gab es keinen Platz mehr für das Leuchten der Gegenwart und die Fülle ihrer Möglichkeiten. Er kannte keine inspirierenden Bücher mehr, keine Einfälle, keine Liebe, keine Zärtlichkeit, keine Großzügigkeit und Selbstlosigkeit, von Frömmigkeit ganz zu schweigen. Er sah nur noch Symptome, die seine Ideologie unterstützen und tragen sollten und die ganze Welt verfiel ihm nach und nach zu grauer Asche, die er mit seinen immer trüberen Augen anschauen und ertragen musste. Einzig der fragwürdige Trost war ihm geblieben, dass es den Anhänger des Fortschrittsoptimismus nicht sehr viel anders ergeht.
 

                                                                              (Joachim Hake, Direktor der Katholischen Akademie in Berlin)

 
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