Montag, 18.07.2016

Enttäuschung und Sehnsucht

Für Sie notiert

Nach der Lektüre von Joachim Fest klarer verstanden. Es gibt Sehnsüchte, die nur auf Abstand und Distanz ihre produktive Kraft entfalten. Die Griechenlandsehnsucht der Italienreisenden des späten 18. Jahrhunderts gehört dazu. Sie ahnten: es ist gefährlich, sich dem Original zu nähern, denn es gibt Enttäuschungen, zu denen nur die Originale fähig sind. Goethe und Winckelmann reisten nicht nach Griechenland und achteten auf das Erschrecken, das sich in der Sehnsucht verbirgt. Dieses Erschrecken ist mehr die Anzeige einer Ehrfurcht als diese selbst. Sehnsüchte treiben und ziehen an, das Erschrecken und die Ehrfurcht halten auf Distanz.

                                                                               (Joachim Hake, Direktor der Katholischen Akademie in Berlin)

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