Mittwoch, 18.04.2018, 19.30 Uhr

Zwang in der Pflege. Von Heils- und Unheilsdynamiken

Akademieabend

Der Akademieabend ist der öffentliche Teil einer Pflege-Fachtagung am 18. April 2018, veranstaltet vom Berliner Institut für christliche Ethik und Politik, dem deutschen Hospiz- und PalliativVerband und der Katholischen Akademie in Berlin.

Die Veranstaltung greift die aktuelle Debatte um den Einsatz von Zwangsmaßnahmen in der Pflege auf. In Situationen von Pflege und Betreuung, insbesondere bei psychiatrischen Erkrankungen oder bei Personen mit starken körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen kann die Autonomie von Patienten und Pflegebedürftigen in verschiedener Weise eingeschränkt werden. Pflegebeziehungen bergen hohe Risiken, Probleme und Überforderungen mit der Anwendung von Gewalt und Zwang zu beantworten und die Integrität des Betroffenen zu verletzen. Nicht alle Anwendungen von Zwang sind jedoch schlechthin illegitim: Selbstgefährdung wie auch Gefährdung anderer können Zwangsmaßnahmen rechtlich legitimieren, doch ist dieses Feld zugleich hoch umstritten. Was muss auf politischer und praktischer Ebene geschehen, um Gewaltanwendung zu unterbinden, den Einsatz notwendig gebotener Zwangsmaßnahmen zu kontrollieren und möglichst zu reduzieren?

Veranstaltungsablauf 

19:30 Uhr          Begrüßung

 19:35 Uhr          Einführung aus theologisch-ethischer Perspektive

Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl, Mitglied des Deutschen Ethikrates, Professor für Theologische Ethik, Geschäftsführer des Berliner Institut für christliche Ethik und Politik, Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin

anschließend Podiumsdiskussion mit

 Prof. Dr. Gabriele Meyer, Mitglied des Deutschen Ethikrates, Professorin für Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Direktorin des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaft, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Margret Osterfeld, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutin, Unterausschuss der Vereinten Nationen zur Prävention von Folter und anderer grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (UN SPT), Aktion Psychisch Kranke (APK)

Corinna Schroth, Stellvertretende Vorsitzende des BIVA-Pflegeschutzbundes und Mitglied des Sozialverbandes VdK

Kordula Schulz-Asche MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Pflegepolitik und Sprecherin für Altenpolitik

Moderation:      Dr. Jacqueline Boysen, Journalistin, Berlin

Gastreferenten: Prof. Dr. Gabriele Meyer; Margret Osterfeld; Corinna Schroth; Kordula Schulz-Asche; Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl; Moderation: Dr. Jaqueline Boysen

Ort: Katholische Akademie in Berlin

Referent

Dr. Maria-Luise Schneider

stellvertretende Direktorin, Schwerpunkt Politik und Gesellschaft
Tel. (030) 28 30 95-154

E-Mail schreiben

Kooperationspartner

ICEP - Berliner Institut für christliche Ethik und Politik

Köpenicker Allee 39-57
10318 Berlin
http://www.icep-berlin.de


Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e.V.

Aachener Str. 5
10713 Berlin

Veranstaltungskontakt

Katholische Akademie in Berlin e.V.
Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin

Tel. (030) 28 30 95-0
Fax (030) 28 30 95-147

Kontaktformular

Anmeldung zur Veranstaltung:

Zur Erleichterung unserer organisatorischen Vorbereitung würden wir uns freuen, wenn Sie sich für diese Veranstaltung anmelden.




(freiwillig)

An der Veranstaltung nehme/n ich und zusätzlich teil.



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