Montag, 23.11.2015, 19.30-21.00 Uhr

Ambivalenzen im Umgang mit der ukrainischen Demokratiebewegung

Welche Interessen hat der Westen?

Akademieabend

Demokratieförderung im Rahmen einer Friedensordnung gilt als Raison des Westens. In der Ukraine konnten Destabilisierung und Eskalation nicht verhindert werden: was wäre eine neue "Ostpolitik", und wie sind die Interessenlagen zu bestimmen?

Gewalt und Bürgerkrieg in der Ukraine und die Auseinandersetzungen zwischen Russland, USA, EU, OSZE und NATO haben vergangen geglaubte Muster der Konfrontation wieder akut werden lassen. Die „europäische Friedensordnung“, die für die demokratisch gesinnten Kräfte in der Ukraine ein Hoffnungs- und Orientierungspunkt war, konnte keine integrative Kraft entfalten; stattdessen ist ein offener Streit zwischen westlichen Ländern und Russland um die ethischen Grundlagen der politischen Ordnung und um die Anwendung der internationalen rechtlichen Regeln ausgebrochen. Welche Rolle spielen Werte und Interessen – und das Interesse an der Durchsetzung bestimmter Werte – bei der Suche westlicher Länder nach einer tragfähigen Position in diesem Konflikt? Und welche politische Werteordnung strebt die ukrainische Zivilgesellschaft an?

 Nach einer kurzen Einführung von Herrn Prof. Dr. Heinz-Gerhard Justenhoven diskutieren auf dem Podium:

-          Dr. Vladislav Belov, Europa-Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften, Moskau

-          Kateryna Mishchenko, Autorin, Kiew

-          Ruprecht Polenz, Präsident Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO)

Moderation: Rolf Clement, Deutschlandfunk

 

Die Veranstaltung ist der öffentliche Teil einer internationalen Fachtagung „Europa vor einer Epochenwende? Der Kampf um die Ukraine und die Folgen für die Friedensordnung in Europa“, die das Institut für Theologie und Frieden in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. mit Unterstützung der Solidaritätsaktion Renovabis und der Katholischen Friedensstiftung veranstaltet.

 

Gastreferenten: Ruprecht Polenz, Präsident der DGO; Prof. Dr. Heinz-Gerhard Justenhoven; Kateryna Mishchenko, Autorin, Kiew, Dr. Vladislav Belov, Moskau; Mod.: Rolf Clement, Deutschlandfunk

Ort: Katholische Akademie in Berlin

Referent

Dr. Maria-Luise Schneider

stellvertretende Direktorin, Schwerpunkt Politik und Gesellschaft
Tel. (030) 28 30 95-154

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Kooperationspartner

Institut für Theologie und Frieden

Herrengraben 4
20459 Hamburg
www.ithf.de


Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. (DGO)

Schaperstraße 30
10719 Berlin
www.dgo-online.org


Renovabis

Domberg 27
85354 Freising
http://www.renovabis.de

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Katholische Akademie in Berlin e.V.
Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin

Tel. (030) 28 30 95-0
Fax (030) 28 30 95-147

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