Sonntag, 20.03.2011, 21.45 Uhr

Gespräch nach der Vorstellung

"Der Mann ohne Vergangenheit"

Gespräch

Eintritt nur nach Besuch der Vorstellung möglich.

Die Idee
Gespräch nach der Vorstellung


Welche Nachbilder es auch sein mögen, die uns durch den Kopf gehen nach einem Theaterbesuch, stets sind sie aufgespannt zwischen dem gerade Erlebten und dem, was wir ins Theater mitgebracht haben an Erinnerungen und Vorstellungen. So ist der persönliche Eindruck zuletzt immer auch ein biographischer, kultureller und weltanschaulicher Ausdruck. Das Gespräch nach der Vorstellung lädt deshalb nicht ein zu einer theatertheoretischen Debatte, sucht nicht den Meinungsaustausch. Vielmehr wollen wir anlässlich des gemeinsam Erlebten im Theatersaal über die eigenen Vorstellungsbilder ins Gespräch kommen, und über deren Horizont in Religion und Weltanschauung.
Was heißt es, ohne Vergangenheit da zu stehen? Könnte die Wahrheit nicht auch ausschließlich in der Gegenwart stecken? Wird man, wer man sein will? Und was will man eigentlich?
Ins Gespräch führen Katrin Visse und Martin Knechtges im "Saal" des Deutschen Theaters, gleich im Anschluss an die Vorstellung von "Der Mann ohne Vergangenheit" gegen 21.45 Uhr.

Das  Stück
"Der Mann ohne Vergangenheit"
von Aki Kaurismäki

Ein Mann wird zusammengeschlagen. Der schwer Verletzte verliert alles: sein Gedächtnis, seine Identität, sein bisheriges Leben. Vollkommen allein, in einer ihm unbekannten Stadt, ausgeschlossen von den gewöhnlichsten gesellschaftlichen Verrichtungen, geht es für den Namenlosen von nun an nur noch um eins: ums Überleben. Und um die Ausgeschlossenen, die ihm dabei helfen werden. Aki Kaurismäki, der vielleicht melancholischste unter den großen europäischen Filmregisseuren, erzählt in ?Der Mann ohne Vergangenheit? ein wundersam zärtliches Märchen: über Freundschaft und Liebe, Egoismus, strukturelle Gewalt, Hoffnung und die Angst vor dem Absturz. Das ist oft traurig, häufig komisch und immer ohne falsche Sentimentalität. Und ganz nebenbei setzt Kaurismäki dem Gewicht der Geschichte(n), die das Individuum ausmachen, etwas anderes entgegen: seine Präsenz und die Kraft seiner Handlungen.

Regie: Dimiter Gotscheff, Premiere im DT war am 17. Dezember 2010.


Organisatorisches

Eine Teilnahme am "Gespräch nach der Vorstellung" ist nur für Besucher der Abendvorstellung im Deutschen Theater möglich. Eine gesonderte Anmeldung zum ?Gespräch nach der Vorstellung? (beginnt ca. 21.45 Uhr und endet ca. 23 Uhr) ist nicht verpflichtend, aber erbeten.

Gewöhnlich sind die Vorstellungen ausverkauft. Für die Interessenten an unserem ?Gespräch nach der Vorstellung? haben die Veranstalter daher ein kleines Kontingent an Karten der Abendvorstellung reserviert. Dieses liegt in der zweiten Preiskategorie und kostet im günstigeren Gruppentarif  27,35 Euro, für Studierende mit Ausweis 9,- Euro.

Wer sich für eine dieser Karten aus dem Kontingent interessiert, zeige uns dies bitte über information@katholische-akademie-berlin.de mit Vor-, Nachname und Adresse verbindlich an. Wir bestätigen zeitnah, wenn wir Ihren Kartenwunsch erfüllen können.

Alle Interessenten, die gerne ?besser? oder ?preisgünstiger? sitzen möchten bzw. ihr Kommen nicht bis zum 9. März verbindlich zusagen können oder denen wir keine Karte mehr anbieten können, haben die Möglichkeit, sich jederzeit an der Theaterkasse eigenständig um ein Ticket zu bemühen.

Ort: Deutsches Theater

Teilnahmegebühr: 27,35 €, ermäßigt 9,- €

Referent

Dr. Martin Knechtges

Philosophie, Junge Akademie, FUGE Journal

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Zur Erleichterung unserer organisatorischen Vorbereitung würden wir uns freuen, wenn Sie sich für diese Veranstaltung anmelden.




(freiwillig)

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