Deutschland, Polen und die Nachbarländer
Seit ihrer Gründung hat die Katholische Akademie sich regelmäßig mit Themen rund um die östlichen Nachbarländer befasst – vor allem mit der Bedeutung von Kirche und Religion nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, mit den Transformationsprozessen innerhalb der Gesellschaften, mit den Perspektiven auf Europa und dem weiteren Weg der europäischen Einigung. Polen, Tschechien und die Slowakei, Ungarn, die baltischen Staaten, und weiter östlich die Ukraine, Weißrussland und die russische Orthodoxie – es kann uns nicht gleichgültig sein, was dort geschieht. Welche Rolle spielt die Kirche in diesen Transformationsprozessen? Was tragen einzelne Gruppen und Individuen bei, um die neue Normalität des gemeinsamen Europa mit Inhalten zu füllen? Gerade auf den direkten Nachbarn – die polnische Grenze ist nur 70 km entfernt – richtet sich die Aufmerksamkeit: Polen als katholisch geprägtes und gleichzeitig in rasantem Modernisierungsprozess stehenden Land und als Scharnier zu weiter östlich liegenden Ländern.


